Lückenschluss am Boderadweg

Seit das Rothenförder Wehr vom Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft neu gebaut wurde, war der Boderadweg unterbrochen.

Brücke am Rothenförder Wehr

Nun wurde die notwendige Brücke errichtet und kann man wieder von Rothenförde nach Unseburg direkt radeln.

Quelle: Magdeburger Volksstimme

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Tourismuskonzept Thüringen 2025

Der Freistaat stellt die Tourismusstrategie Thüringen 2025 vor.
Tourismusstrategie Thüringen 2025 (PDF)

Gern würden wir z.B. eine direkte Buchungsmöglichkeit für die Beherbergungsbetriebe anbieten, für den Unstrutradweg müssten wir aber mindestens 4 verschiedene Systeme einbinden und teilweise Geld bezahlen. Für uns als Zwei-Personen-Privat-Projekt ist das nicht zu leisten.

 

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Einschränkungen auf der Saale bei Saalfeld

Durchfahrungsverbot Zeiss-Steg in Saalfeld unterhalb des Zeisswehres
Aufgrund des schlechten Bauzustandes der Saalebrücke „Zeisssteg“ unterhalb des „Zeisswehres“ darf eine Unterfahrung der Brücke nicht erfolgen, da die Verkehrssicherheit für Wasserwanderer nicht voll gegeben ist. Es besteht die Gefahr, dass an der Unterseite des Bauwerkes Betonbruchstücke abfallen. Die Stadt Saalfeld bemüht sich um einen Ersatzneubau der Brücke, Fertigstellung allerdings nicht vor 2017/2018.

Hinweise zum Unterfahrungsverbot der Brücke sowie zur nächsten Einstiegsstelle am Wehr Göritzmühle (1,5 km Entfernung) sind an der WW-Einstiegsstelle Zeisswehr angebracht worden.

Aufhebung der Gemeinverfügung für das Göritzmühlenwehr
Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt veröffentlichte eine Allgemeinverfügung zur Aufhebung des Gemeingebrauchs des Göritzmühlenwehres in Saalfeld. Zur Gefahrenabwehr und zum Schutz des Wohls der Allgemeinheit durch die Nutzung bzw. das Betreten der Wehranlage ist eine zeitweilige Einschränkung des Gemeingebrauchs veröffentlicht worden. Wasserwanderer können die Ein- und Ausstiegsstellen ober- und unterhalb weiterhin nutzen.

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#Radtour17 Tauber-Altmühl Kastlhof-Kehlheim-Weltenburg

Heute nun die letzte Etappe des Tauber-Altmühl-Radweges. Wir lassen das Zelt auf dem Kastlhof und fahren mit leichtem Gepäck. In Essing überrascht uns eine wundervoll geschwungene Holzbrücke, eine der längsten in Europa. Das Besondere am Tatzlwurm: die fast selbsttragende Konstruktion. Nur 10% der Kräfte müssen die Stützpfeiler aufnehmen.
Nach 10 km erreichen wir Kehlheim, hier läuft ein 24-h-Radrennen, welches die gesamte Innenstadt blockiert. Wir lassen die Räder in einer Fahrradbox und machen uns zu Fuß auf dem Weg zur Befreiungshalle.

Ein imposantes Bauwerk in Gedenken an die Kriege gegen Napoleon. Von hier aus wandern wir über die Waldroute zum Kloster Weltenburg und setzten mit der Zille über. Sonntag, Sonnenschein, Menschenmassen. Wir bekommen etwas zu Essen und lassen uns das Bier der ältesten Klosterbrauerei munden. Wir genießen den Nachmittag am Ufer der Donau, auch die Lutherente geht noch schwimmen.

Zurück durch den Donaudurchbruch, richtig, die Donauenge geht es per Schiff. Ein imposanter Ausblick.

Kurz vor der Anlegestelle fahren wir an der alten Mündung des Ludwig-Donau-Main-Kanals vorbei. Mit dem Rad erkunden wir noch die Mündung der Altmühl, des Main-Donau-Kanals in die Donau, die unspektakulär ist. Das war also heute unser Triathlon, Radfahren, Wandern, Schiff fahren.

Der Abend endet in Essing im Schneider Brauereigasthof.

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#Radtour17 Tauber-Altmühl Kratzmühle-Kastlhof

Das Technikmuseum in der Kratzmühle öffnet erst um 10 Uhr, zu spät für uns. Wir radeln los und nähern uns Beilngries. Hier gibt es eine Kirche mit unterschiedlichen Türmen. Der Ort ist so voll mit Autos und Menschen, dass wir nicht länger bleiben. Wir überqueren den Main-Donau-Kanal und sind in Dietfurt. Das Rathaus ziert ein bayrischen Chinesen. Die Ausstellung im Rathaus zu 25 Jahre Main-Donau-Kanal öffnet am Wochenende erst um 14 Uhr. Wir werden später hoffentlich unsere Chance bekommen. An der Schiffsanlegestelle hat man dann einen schönen Blick auf den Zufluss der Altmühl. Ab hier wurde die Altmühl für den Main-Donau-Kanal mit verwendet.
Der Radweg verläßt jetzt den Kanal, kurz hinter Mühlenbach geht es am Wasser weiter. Hier findet man die ersten von vielen Überresten des alten Ludwig-Donau-Main-Kanals. An der Schleuse Riedenburg werden Unmengen Wasser hochgepumpt, 125 Millionen Kubikmeter im Jahr. Die wasserreiche Donau unterstützt damit die trockenere Regnitz-Main Region.

In Riedenburg verzichten wir auf eine Burgbesichtigung, die Wege und Entfernungen sind für uns nicht ersichtlich. An der Uferpromenade gibt es ein Eis, wenig später steigen wir aber dann doch auf Burg Prunn auf und genießen den Blick ins Tal.

Es ist nicht mehr weit bis Pillhausen. Der Kastlhof, Pferdehof, Pension, Gasthaus und Campingplatz in einem wird unser Quartier für die nächsten zwei Tage. Einfach, sauber und funktional gibt es auch einen Brötchenservice oder Komplettfrühstück. Wir zahlen 12€ für eine Nacht. Ein weiterer Service: es gibt einen anrufbaren Münzfernsprecher.

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#Radtour17 Tauber-Altmühl Solnhofen-Kratzmühle

Die Nacht war etwas unruhig. Wir schliefen auf der Maus-Autobahn , die ab 5 Uhr frei gegeben war.
Das Brötchenholen war doch komplizierter als gedacht. Pro Richtung muss ich zweimal über die vielbefahrene Eisenbahnstrecke.

Die Landschaft im Altmühltal ist berauschend. Wir können nicht genug bekommen. Aber je werden wir aus allen Träumen gerissen: Auch hier enden Fördermittel und Baumaßnahmen an Landkreisgrenzen.

Und dann nähern wir uns Eichstätt. Anders als zwischen 2014 und 2016 nicht im Januar per Bahn sondern im Sommer mit dem Rad.

Wir waren begeisterte Teilnehmer der Tourismuscamps von Tourismuszukunft an der Katholischen Universität. Und jetzt sieht alles noch schöner aus. Natürlich darf ein Besuch in des Brauereigasthofes Trompete nicht fehlen. Und was ist mit Hochmoorgeist? Die Bedienung aus dem Norden Deutschlands meint, nach 12 Uhr kein Problem. Puh, Glück gehabt. Traditionen muss man pflegen.

Und dann das nächste Glück: Im Informationszentrum Altmühltal bekommen wir Aufkleber fürs Fahrrad vom Altmühltalradweg. Wir sind glücklich.

Hinter Eichstätt passieren wir wieder eine schöne Steinbogenbrücke in Pfünz und in Kipfenberg gönnen wir uns ein Eis.

Unser Ziel, die Kratzmühle Campingplatz Kratzmühle, empfängt uns mit der Klassifizierung „Erholungsschwerpunkt“. Auf dem Zeltplatz wird uns der FG, Fahrrad Garten zugewiesen, getrennt von der Zeltwiese der Autofahrer., dafür in Schieflage. Wir zahlen 18 €, es gibt einen kleinen Verkaufsladen und Brötchenservice. Kurz nach dem Zeltaufbau geht ein Regenschauer nieder, die 40 Minuten nutzen wir zum Duschen.

Das kostenlose WLAN im Kioskbereich funktioniert nur bei Sabine mit Android., auf dem gesamten Platz gibt es kostenpflichtiges WLAN. Die Mobilfunkversorgung ist sehr schwach.

Im Seerestaurant Kratzmühle, 300 m entfernt mit herrlichen Blick über den See verbringen wir den Abend. Hier kann man auch Frühstück vorbestellen, natürlich mit Seeblick.

Wer verstehen will, wie touristische Gastronomie funktioniert, kann sich hier Anregungen holen, Seerestaurant Kratzmühle.

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#Radtour17 Tauber-Altmühl Altmühlsee-Solnhofen

Der Campingplatz Altmühlsee hat ein ganz neues Sanitärgebäude, viel Platz und modern eingerichtet. Die Zeltwiese erinnert zwar nur noch vage an eine Wiese, es gibt aber einen Tisch und mehrere Sitzgelegenheiten. Inclusive 3€ Kurtaxe zahlen wir 20,10€.
Kurz hinter dem Altmühlsee erreichen wir Gunzenhausen, Markttag. Wir haben Schwierigkeiten einen Stellplatz für unsere Räder zu finden. Es ist ein richtiger Regionalmarkt. Wir können dem Kuchen nicht widerstehen, genau so wenig wie dem Bier, eine Kostprobe Hechtbier. Es ist aber bereits kurz vor 12. An einem anderen Stand gibt es alles vom Lamm, vom Fleisch bis zum Fell.

Hinter Gunzenhausen kann man in den flachen Weiten die Seele baumeln lassen. Da wo man das Schilf sieht muss sich die Altmühl lang schlängeln.

Treuchtlingen empfängt uns mit einer großen Dampflokomotive. Wir statten dem Schloss einen Besuch ab und stärken uns in einem Café. So langsam nähern sich die Berge rechts und links, eine Burg grüßt von Weitem. Es ist die Burg Pappenheim. Für 4€ p.P. hat man unter anderem einen herrlichen Blick über eine Altmühlschleife. Das Tal wird nun immer enger, spätestens jetzt sind wir im Altmühltal angekommen.

In Solnhofen steuern wir das Naturcamp Aktivmühle an. Es ist etwas einfacher gestaltet, dafür direkt am Wasser. Wir zahlen 15€. Die Mühle hat auch ein Restaurant mit großem Biergarten am Mühlgraben, welches wir am Abend besuchen. Internet gibt es über einen Telekom-Fon Hotspot.

Einziger Kritikpunkt: der überall kommunizierte Brötchenservice funktioniert nur, wenn die Gastronomie bestelltes Frühstück hat. Wir haben Pech. Der Weg in den Ort ist nicht so weit und so wird sich Freitag früh eine Lösung finden.

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#Radtour17 Tauber-Altmühl Rothenburg-Altmühlsee

Die 89 km mit unzähligen Höhenmetern stecken uns doch ein wenig in den Knochen, aber der Reihe nach.
Lange stand die Tauberquelle zur Diskussion, aber wirklich verläßliche Informationen fehlten. Selbst der Bikeline gab keine Neben- oder Alternativroute her. Die Tauberquelle wurde also vertagt.

Wir hofften nun, auf dem Weg zur Altmühl Rothenburg umfahren zu können. Lange Zeit fühlte es sich so an, bis es dann doch bis ganz oben ging. Wir haben es geschafft!

Richtung Altmühl ging es dann bergan, bergab. Hinter der Querung der A7 dann die Gabelung und Entscheidung: zur Altmühl mit oder ohne Ursprung. Ohne Quelle sind es 25 km und viele Höhenmeter weniger. Ihr ahnt schon, wie wir uns entscheiden. Und gleich ein Anstieg, den wir schieben müssen, aber der Einzige heute.

Wir passieren die europäische Wasserscheide. Hier entscheidet es sich, ob das Wasser in die Nordsee fließt oder ins Schwarze Meer.

Wir erreichen den Hornauer Weiher, der per Dekret festgelegte Ursprung der Altmühl. Hier gibt es einen Bedarfscampingplatz mit einer Toilette samt Pumpwasserspülung.

Die Landschaft wird weiträumig und schön, die Altmühl hat ihren natürlichen Lauf erhalten. Es wird jetzt windiger, teilweise stürmig, Gegen-, Seiten-, Rückenwind, alles ist dabei. Auch der eine oder andere Schauer, aber alles irgendwie nicht so schlimm. Nur die Cafés und Eisdielen haben überall Mittwochs geschlossen. In Ornbau finden wir wenigstens einen Supermarkt mit Bäcker. Klar, 3 km weiter am Beginn des Altmühlsees gibt es ein idyllisches Strandbad mit Versorgung.

Es wird nochmals sehr schön, Vogelbrutgebiete, Vogelinseln…. nur die sehr sehr dunklen Wolken von hinten beunruhigen uns etwas. Es gibt aber nur einen kräftigen Schauer.

Wir erfahren etwas zur Wasserüberleitung von Altmühl und Donau zum Main und erreichen Altmühl Camping Herzog nach 89 km. Hier gibt es einen Lebensmittelmarkt mit Brötchenservice, eine Pizzeria und kostenlos WLAN über Hotsplots. Bezahlen müssen wir morgen.

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#Radtour17 Tauber-Altmühl Bad Mergentheim-Rothenburg ob der Tauber

Wir sind heute früh wach und es geht daher auch früh los. Zügig fahren wir nach Markelsheim. Wir haben mit zwei Problemen zu kämpfen: vor fast jedem schönen Motiv parken Autos und es regnet plötzlich ziemlich stark. Es bleibt aber der einzige Schauer heute.
Der nächste längere Halt ist für Weikersheim geplant. Schloss und Schlosspark wollen besichtigt werden. Eine sehr schöne Parkanlage, viel Liebe zum Detail, sehenswert. Auf dem Marktplatz gönnen wir uns ein zweites Frühstück.

Es wird etwas hügeliger, aber landschaftlich immer schöner. Flußauen, Kühe an Hängen, malerische Landschaften. Top Wegequalität und leichter Rückenwind lassen einen diese Gegend richtig genießen.

In Creglingen gibt es nochmal eine Stärkung. Wir erreichen den Campingplatz Tauber Idyll in Dettwangen, mit Brötchenservice, Kostenfreien WLAN über Freifunk und zahlen 18€.

Die zwei Kilometer nach Rothenburg laufen wir und sehen die Stadt mal im Sommer an 🙂

Nach einer ausgiebigen Stadtrunde suchen wir das Gasthaus Landwehr-Bräu am Turm auf. Sehr viele Einheimische sind hier, kaum Touristen. Das macht sich im Preis bemerkbar, alles richtig gemacht. Hier gönnen wir uns die Landwehr-Bräu-Verkostungsrunde.

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#Radtour17 Tauber-Altmühl Wertheim-Bad Mergentheim

Zum Morgen hört der Regen auf und können überdacht unsere bestellten Brötchen verzehren. Wir drehen eine Runde in der Altstadt von Wertheim. Die Fußgängerzone ist mit „Radfahrer absteigen“ beschildert, alle 3 Minuten kommt ein PKW.Wir steigen zur Burg auf, die Burgbesichtigung kostet zwei Euro. Eine große Anlage, viel Auf und Ab. Wir haben einen herrlichen Blick über die Taubermündung und den Main.

Zurück in der Altstadt besuchen wir ein riesiges Spielwarengeschäft, also keine Kette. Dort werden für das Entenrennen Enten verkauft, ich kann der Lutherente nicht widerstehen. Später macht sie bei unserem Picknickhalt ihren Freischwimmer.

Das typische an dem Tauber sind die Steinbrücken, kleine und große. In Hochhausen lädt uns die Grasmückle zur Rast ein, liebevoll gestaltet bis ins Detail. Für Tauberbischofsheim haben wir Zeit eingeplant, am Wochenende war dort Altstadtfest. Auf allen Freiflächen, die keine Baustellen waren (der Markt war eine einzige), wurde abgebaut. Daher gibt es dann unsere Eispause in Lauda-Königshofen.

In Bad Mergentheim angekommen drehen wir eine Runde durch die Stadt und erinnern uns an 2010, als wir hier The Hooters live sahen.

Wir fahren zum Campingplatz Willinger Tal, der jetzt von einem Schweitzer geführt wird. Wir zahlen 19,20€, es gibt Frühstück und freies WLAN.. Beim Abendessen lernen wir eine Familie aus Leipzig kennen und tauschen Erfahrungen aus. Hinterher sitzen wir mit dem Campingplatzbetreiber bis tief in die Nacht. Pünktlich zur Bettruhe beginnt der Regen.

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