Elberadweg – 2. Tag Cuxhaven – Krautsand

Für den Campingplatz „Am Bäderring“ zahlen wir (5 Personen, 3 Zelte) 46,50€, duschen für 50 Cent, WLAN über Hotsplots ist frei.
Beim Frühstück und beim Zeltabbau trifft uns zweimal ein Regenschauer unvorbereitet, wir überstehen auch das.
Wir radeln nun in Richtung Kugelbake, der Mündung der Elbe. Kurz dahinter der erste Elberadwegwegweiser, aber dies ist auch der einzige Hinweis auf den Elberadweg. Schade eigentlich, denn nach 1100 km Elbe sollte da etwas gemacht werden.
In Cuxhaven werfen wir noch einen Blick in den alten Hafen mit Leuchtturm und Minensucherdenkmal. Dann geht es immer noch nicht richtig los, an einem Stand mit Krabbenbrötchen kommen wir nicht vorbei. Ein neuer Weg führt uns aus Cuxhaven raus, Sturm und fehlende Vegetation macht aus dem Weg fast eine Wüstenstrasse.
Immer am Deich auf der Wasserseite kreuzen wir viele Schafherden, regelmäßig müssen wir die Tore der Zäune passieren. Und die Schafe beanspruchen ihren Platz.
In Otterndorf machen wir eine Rast mit Blick auf die stürmische Elbe und den Kitesurfern. Wir sind froh über unsere Fahrtrichtung, der sturmartige Wind ist ein kräftiger Unterstützer, und den möchte ich nicht von vorne haben.
Wir passieren das Ostesperrwerk und finden tatsächlich den Weg zum Balje-Leuchtturm.
Plötzlich steht eine Kuh auf unserem Weg, offensichtlich büchste sie von der Herde aus. Es ist nur die Frage, wer vor wem mehr Respekt hatte.
Nun folgen wir ständig Umleitungshinweisen, ohne zu wissen warum und wohin. In Freiburg (Elbe) gibt es Kaffee und leckeren (vermutlich selbstgemachten) Kuchen. In Freiburg gibt es einen Fahrradservicestützpunkt mit Sanitäranlagen (kostenfrei), Schließfächern und Selbsthilfewerkstatt.
Wir folgen weiter den Umleitungshinweisen, die plötzlich verschwinden. Dann bemühen wir die Elberadweg-App und finden die Originaltrasse.
Pünktlich 16:55 sind wir am Wischhafen-Sperrwerk, das Sonntags von 17-19 Uhr Radlern die Passage ermöglicht. Aber selbst Einheimischen ist aus touristischer Sicht dieses kleine Zeitfenster zu klein, sie rufen zum Protest auf.
Nach 73 km wollen wir an unserem Ziel, dem Campingplatz Krautsand sein. Ohne Hinweis fahren vorbei, finden ihn aber trotzdem. Die Betreiberin bedankt sich für den Hinweis zur Ausschilderung. Der Abend im Restaurant „Zum Oberrfeuer“ ist, na ja, einen eigenen Beitrag wert.
Die Mobilfunkverbindung läßt auch zu wünschen, mal sehen, wann ich den Beitrag los werde.20140622-221347-80027290.jpg

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