Qualität des Unstrutradweges rund um Artern

Walter Stößel, ein engagierter Radfahrer aus Artern, spricht in dem Beitrag ein wichtiges Problem an. Auch wir haben schon mehrfach die Verlegung des Unstrutradweges um die Stadt Artern durch die Stadt Artern vorgeschlagen. Die Fördermittelbindefrist für den Weg um Artern herum sollte schon abgelaufen sein. Weitere Vorteile: Die Radtouristen kommen in die Stadt und trinken vielleicht einen Kaffee, essen ein Eis……

Unstrutradweg rund um Artern

Unstrutradweg rund um Artern Foto: Wilhelm Slodczyk

81-jähriger Arterner verfolgt die Ambitionen für den Bau eines Radweges zwischen Artern und Voigtstedt kritisch.

Walter Stößel war mal leidenschaftlicher Radfahrer – und ist es immer noch. Wenn es mit zunehmendem Alter auch weniger wird, was der Arterner an Jahreskilometern auf dem Fahrrad zurücklegt. Seinen Drahtesel hat der inzwischen 81-Jährige vor drei Jahren durch ein schnittiges E-Bike ersetzt. Mit dem ist er aber immer noch unterwegs, so oft es geht. Am liebsten auf dem Unstrut-Radwanderweg.

Als leidenschaftlicher Radfahrer verfolgt Walter Stößel natürlich mit großem Interesse die Entwicklung zum Radweg zwischen Artern und Voigtstedt , für dessen Bau sich eine Interessengruppe stark machen will. Und er hat dazu eine klare Meinung: „Ehe man was Neues baut, sollte man das Vorhandene erst mal in Schuss bringen und pflegen“, sagt der rüstige Rentner bei seinem Besuch in der Redaktion.

Jedes Jahr ärgert sich der 81-Jährige über zugewachsene Stellen des Unstrut-Radweges in Artern . Auf dem Weg von der B 86 zur Kleinbahnbrücke, wo der Radweg über die Trasse der ehemaligen Kleinbahn führt, sei es sogar gefährlich. Da müsse man ganz schön aufpassen. „Der Lenker schlackert auf dem steinigen Sand“, beschreibt er den Zustand des 1,5 Kilometer langen Wegstückes und die Folgen. Der Rentner nimmt die Strecke schon gar nicht mehr, sondern fährt lieber über den Glinz. „Der Untergrund auf der ehemaligen Kleinbahnstrecke gibt sicheres Fahren einfach nicht her“, sagt Stößel , „da müsste eine ordentliche Fahrbahndecke drauf.“

Walter Stößel weiß, wovon er spricht. 4000 Rad-Kilometer hat der Hobbyradler voriges Jahr zurückgelegt, zumeist auf dem Unstrut-Radweg. Dieses Jahr rechnet er mit etwas weniger. „Ich denke, dass die Stadt Artern mit einem weiteren Radweg überfordert wäre“, gibt er zu bedenken. 800.000 Euro wären, wenn das überhaupt reicht, viel Geld dafür, dass einige wenige sich damit ein Denkmal setzen.

Kerstin Fischer / 13.04.19

Quelle: https://sondershausen.thueringer-allgemeine.de/web/sondershausen/startseite/detail/-/specific/Stadt-Artern-waere-mit-weiterem-Radweg-ueberfordert-1729624855

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