Unsere Elster-Radweg-Tour im August 2004

Etappe 4 von der Clodramühle nach Zeitz

Am Dienstag dann wieder zurück zum Elsterradweg auf der rechten Uferseite. Und endlich ein Weg am Fluss entlang. Anfangs ganz gut, später recht holprig, zumindest für so stark beladene Citybikes.
Der Weg führt dann zum Märchenwald und an roten Felsen vorbei nach Wünschendorf. In Wünschdorf gibt es noch eine Rarität zu besichtigen, eine für die heutige Zeit seltene alte Holzbrücke. In der Nähe der Brücke mündet die Weida in die Elster. Im Ortsteil Cronschwitz gibt es die Kanuscheune, den bisher einzigen Kanuvererleiher an der Elster.

Wehr Clodramühle Rote Felsen Weidamündung
Wehr an der Clodramühle rote Felsen am Elsterufer Weidamündung in Wünschendorf
Brückenordnung Holzbrücke Holzbrücke
historische Brückenordnung die Holzbrücke von der Seite von vorne
 

Am Bahnhof Wünschendorf können wir dann unseren Augen kaum trauen, ein richtiger Radweg führt an der Elster entlang. Ab hier kann man ihn ernsthaft "Elsterradweg" bezeichnen. Er geht bis Gera am rechten Ufer entlang, dann am Bahnhof Gera-Zwötzen fanden wir kein Schild, müssen wohl die Uferseite wechseln, zumindest kommen von dort einheimische Fahrradfahrer.

Brücke in Gera

Und so geht es weiter durch Gera immer an der Elster enlang, auch wenn die zu fahrenden Uferseiten nicht immer eindeutig sind. Der Weg ist gut, die Beschilderung nicht so ganz. Wir machen einen Abstecher in die Stadt, und es gibt eine Thüringer Wurst für den kleinen Hunger und noch einen Eisshake für die Motivation. Weiter auf dem Elsterradweg wird die Beschilderung besser und wir verlassen die Stadt nach Norden, unterqueren die Autobahn, fahren an idyllischen Teichen vorbei und an einem kleinen Tierpark erreichen wir Bad Köstritz.

Elsterwehr in Gera Gera-Untermhaus
Elsterradweg zwischen Gera und Köstritz Eingang zur Köstritzer Brauerei Willkommensschild an der Landesgrenze
zwischen Gera und Bad Köstritz Eingang zur Köstritzer Schwarzbierbrauerei Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt


Hier wollen wir umbedingt die bekannte Köstritzer Schwarzbierbrauerei aufsuchen. Leider werden Brauerei-Führungen nur auf Vorbestellung angeboten und so besuchen wir zumindest einen Biergarten und genießen vor Ort ein "Schwarzes mit der blonden Seele". Kaum steht das Bier auf dem Tisch, beginnt es zu regnen.
Der Regen begleitet unseren weiteren Weg über Caaschwitz, Silbitz, Tauchlitz, Dietendorf, Sautzschen, Großosida bis Zeitz.
Dort suchen wir schnell den Weg zum Campingplatz am Kretzschauer See. Da wir keine Hinweisschilder finden, radeln wir entlang der B 180 in Richtung Naumburg über Grana nach Kretzschau, dort rechts ab zum See. Aus beschriebenen 3 km von Zeitz, wurden dann leider fast 5 beschwerliche km an der Bundesstraße.

Campingplatz Kretzschau

5. Etappe von Zeitz nach Leipzig

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© Sabine Spohr 2003 - 2008  25.10.2008