Neuigkeiten zum Aktivtourismus
Archiv 2011
Newsarchiv mit allen Beiträgen aus dem Jahre 2011
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28.12.2010 17:26
Interessengemeinschaft Unstrutbahn bringt sich ins Gespräch
Den sanften Tourismus soll das Naturschutzgroßprojekt "Hohe Schrecke" fördern. Ein passendes Projekt hat die Interessengemeinschaft (IG) Unstrutbahn in den Startlöchern: Regelmäßige Fahrten mit einem historischen Triebwagen.
Knapp vier Jahre ist es jetzt her, dass die Deutsche Bahn den regulären Verkehr auf der Strecke der Unstrutbahn einstellte. Seitdem rosten die Gleise und das Gestrüpp wuchert. Wären da nicht die Enthusiasten von der IG Unstrutbahn, hätte das wilde Grün die Schienen und Schwellen wohl schon ganz unter sich begraben. Von der Deutschen Regionaleisenbahn (DRE) GmbH, die 2008 die Strecke übernahm, gab es bisher nichts als vollmundige Ankündigungen.

Die Bahn-Freunde vor Ort sind es, die unermüdlich an der Strecke rackern, um sie zumindest halbwegs befahrbar zu halten. Und sie sind es auch, die Sonderfahrten organisieren und damit Einnahmen für die DRE. In diesem Jahr rollten mindestens 20 Züge. "Der Zuspruch war gut, das gibt uns immer neuen Mut", sagt der IG Vorsitzende Thomas Müller. Und so arbeitet die Interessengemeinschaft jetzt an einem neuen, weitaus größeren Projekt: dem Unstrut-Schrecke- Express.

Der soll von April bis Oktober zwischen Artern und Nebra pendeln im ersten Probejahr immer am ersten Sonntag im Monat, ab dem zweiten Jahr dann an jedem Sonn- und Feiertag. Auf der Strecke läge mit Wangen der Haltepunkt an der Arche Nebra. Doch unterwegs würde der Zug auch die Hohe Schrecke passieren, er könnte Wanderer und Radler zu dem geschützten Waldgebiet bringen. Deshalb will sich die IG Unstrutbahn mit diesem touristischen Projekt jetzt in das Naturschutzgroßprojekt "Hohe Schrecke" einbringen.

Quelle & mehr: Thüringer Allgemeine
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27.12.2010 18:53
Brühtrogpaddeln erst wieder 2012
Das traditionelle Roßdorfer Brühtrogpaddeln auf einem Altarm des Elbe-Havel-Kanals kann 2011 nicht stattfinden. In dem Bereich wird eine neue Brücke gebaut, wie der Brühtrogpaddelverein als Veranstalter mitteilte.
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23.12.2010 21:19
Saale-Sperrung bei km 179,51-179,44
Wegen eines Brückenneubaus wird die Saale bei km 179,51-179,44 vom 17.01.2011 bis 25.11.2011 gesperrt. Eine Ein- und Ausstiegsmöglichkeit für kleinere Fahrzeuge ist vorhanden.
Achtung: Ein- und Ausstiegsmöglichkeit befindet sich unmittelbar (ca. 20 m) unterhalb der Bahnbrücke

Die Sperrungen von km 175,320 bis 175,563 (Saalebrücke Saaleck) und von km 163,700 bis 163,900 (Saalebrücke bei Rossbach, hier sind noch Restarbeiten zu erledigen, die jedoch witterungsabhängig über einen kürzeren Zeitraum stattfinden werden) sind aufgehoben.
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21.12.2010 21:03
Wanderung mit dem Lama
Wer vom Radeln mal ausruhen möchte, kann die wunderschöne Unstrut-Aue mal bei einer Lama-Wanderung erkunden. Unsere Tiere tragen das kleine Gepäck der Wanderer und schon hat man das Gefühl, völlig unbeschwert auf einer Exkursion zu sein.
Mit dem Lama an der Hand durchs Unstrut-Hainich-Wanderland
unstrut-lamas@web.de
http://www.unstrut-lamas.de
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13.12.2010 20:42
26. Auflage Deutsches Flusswanderbuch
Die heimischen Gewässer sind nach wie vor das Lieblingsrevier der deutschen Kanuten. Zwischen Ostseeküste und Alpen gibt es eine Vielzahl paddelbarer Flüsse, Seen und Kanäle unterschiedlichen Charakters. Das Deutsches Flusswanderbuch gibt einen Überblick über die wichtigsten deutschen Paddelgewässer. Es verzeichnet jene Flüsse oder Flussabschnitte, die auf mindestens 15 km ganzjährig zu befahren sind. Das Spektrum reicht von der Mecklenburgischen Seenplatte über die großen Weitwanderflüsse Elbe, Weser, Rhein und Donau bis hin zu Wildflüssen wie Isar, Loisach und Enz. Auch Wanderflüsse wie Lahn, Sieg und Unstrut dürfen nicht fehlen. Das Deutsche Flusswanderbuch, auch „Bibel des Kanufahrers“ genannt, ist das Standardwerk für Kanutouren in Deutschland. Es folgt dem in einer Gesamtauflage von mehr als 300 000 verkauften Exemplaren bewährten Konzept der Gewässerführer des Deutschen Kanu-Verbandes: Unter Verzicht auf umfangreiche subjektive Beschreibungen gibt er einen systematischen Überblick über die rund 200 kanusportlich interessantesten Gewässer Deutschlands. Dabei werden Gewässercharakter und -schwierigkeiten, Gefälle sowie eventuelle Nutzungsregelungen beschrieben. Entlang einer genauen Kilometrierung werden günstige Ein- und Ausstiegsstellen, Wehre, Gefahrenstellen, aber auch Rast- und Übernachtungsmöglichkeiten aufgeführt. Zur Lagezuordnung gibt es einen Kartenteil, der 31 vierfarbige Kartenausschnitte enthält. In die aktuell vorliegende 26. Auflage wurden erneut zahlreiche Änderungen eingetragen, die sich etwa aufgrund von baulichen Veränderungen oder geänderten Befahrungsregelungen ergeben haben. Dutzende ehrenamtliche Mitarbeiter aus Reihen des Deutschen Kanu-Verbandes haben dazu beigetragen, dieses Werk zu dem wohl umfangreichsten und genauesten Kanubuch über Deutschland schlechthin zu machen.

Bezug
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08.12.2010 20:10
Luxusboote aus Magdeburg

Am 20. Oktober 2010 lief erfolgreich der NOMAD, ein Luxussportboot von 15 Metern Länge im Handelshafen Magdeburg vom Stapel. Dieses, von einem Berliner Architekten entworfene Sportboot bietet neben seinen imposanten Außenmaßen die Möglichkeit, alle alternativen Energieressourcen optimal zu nutzen. Die komplett auffaltbare Fensterfront von über 12m Länge bezieht jedes Crewmitglied mit einem imposanten Blick ins Freie direkt in die Natur mit ein. Der Elektrohybridantrieb ist flüsterleise und nutzt die Sonnenenergie optimal aus 28 Photovoltaikpanelen mit einer Leistung von deutlich über 5KWp. Die Warmwassergewinnung wird gewährleistet durch den wasserführenden Kamin, dessen Pellets wohlige Wärme erzeugen. Zusätzlich ließ der holländische Investor Vakuumsolarpaneele installieren, die die Warmwassergewinnung mittels Sonnenenergie unterstützen.

Dieser Auftrag ist sowohl in der Bootsgröße als auch im Auftragsvolumen von knapp 300.000,00€ der Größte, den die noch junge Pontonboot GmbH akquirieren konnte. Und die Auftragsbücher sind bis Ende 2011 gefüllt. Herr Brehmer, Geschäftsführer der Pontonboot GmBH, gab an, dass die Finanzkrise keinen Einfluss auf sein Geschäft hatte. Damit sieht er sich bestärkt, auch weiterhin den kundenindividuellen Bootsbau voranzutreiben. Damit die Pontonboot auch zukünftig Boote dieser Größe bauen kann, wird sie im kommenden Sommer in einen neuen Produktionsstandort am Magdeburger Handelshafen investieren. Damit möchte sich die einzige Sachsen-Anhaltinische Bootswerft aktiv den Marktanforderungen stellen und ein klares Signal zum Standort Magdeburg aussenden.
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05.12.2010 18:50
13. Aussteiger Adventspaddeln
Am 2. Advent konnten 50 Kanuten den Verlockungen eines verkaufoffenen Sonntages widerstehen und trafen sich an der Fähre Barby zum 13. Aussteiger-Adventspaddeln. Nach einer Einweisung durch Holger Kloß wurden die Boote, vom Einer über Faltboot und Schlauchboot bis zum Großcanadier zu Wasser gelassen. Kurz danach ein neues Erlebnis, auch für die bereits mehrfach teilnehmenden: Eisschollen erzeugen bei Über- oder Vorbeifahrt ungewöhnliche Geräusche, allerdings ist das ungefährlich. Petrus hält sich nicht an die Wettervorhersage und schickt keinen Regen- oder Schneefall, nur einen zeitweise sehr böigen Wind. Zwischen Dornburg und Glinde bläst der direkt von vorn und hebt sogar die Strömung der Elbe auf. Paddler sind hilfsbereit und so wird dieser Abschnitt gemeinsam gemeistert. Die Ruhe auf dem Fluß, große Entenschwärme, Gänse und Schwäne lassen die Zeit vergessen. In Schönebeck beim Kanuclub Delphin haben fleißige Hände schon das Feuer entfacht, Glühwein, Stolle, Schmalzbrot und Apfelsinen warten auf die Teilnehmer. Nach ausgiebiger Rast und Stärkung führt der Weg der Paddler an der imposanten Silhouette von Schönebeck vorbei. An der Fähre
Westerhüsen endet die gemeinsame Fahrt, echt Thüringer Bratwürste vom Holzkohlegrill warten auf die müden aber glücklichen Kanuten. Am 04. Dezember 2011 findet das 14. Aussteiger-Adventspaddeln statt.

Hier noch weitere Bilder.
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05.12.2010 18:33
Tödliche Bootsregatta / Berufungsverfahren
Tödliche Bootsregatta / Berufungsverfahren:
Erst Geldstrafe, jetzt Freispruch

Der Veranstalter der Bootsregatta mit einem tödlichen Unfall in Leipzig ist am 1.Dezember in zweiter Instanz freigesprochen worden. Im ersten Prozess im April war gegen den Mann eine Geldstrafe verhängt worden. Er hatte aber Berufung eingelegt, um einen Freispruch zu erreichen. Der Vorsitzende Richter folgte der Argumentation der Verteidigung, wonach das Unglück für die Veranstalter nicht vorhersehbar gewesen sei. Bei der Regatta am 13. April 2008 war ein zwölfjähriger Junge der Rudervereinigung Dessau ertrunken, als das Boot von der Strömung durch ein Wehr getrieben wurde. Seine Leiche wurde erst zwei Wochen später gefunden. Ein zweiter Junge, der als Steuermann eingesetzt worden war, zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu. Er bleibt lebenslang schwerbehindert. Die anderen drei Besatzungsmitglieder wurden leicht verletzt. Das Amtsgericht Leipzig hatte den Präsidenten des Leipziger Ruderklubs, der die Regatta veranstaltet hatte, sowie die beiden Betreuerinnen der Rudervereinigung Dessau im April zu Geldstrafen verurteilt. Das Gericht warf ihnen vor, sie hätten ihre Sorgfaltspflicht gegenüber den Kindern vernachlässigt.

Quelle:
Magdeburger Volksstimme
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24.11.2010 09:55
Immer wieder Bootsunfälle an Schönewerdaer Unstrut-Brücke
So gemächlich die Unstrut auch dahinzufließen scheint an der Brücke in Schönewerda ist ihre Strömung tückisch und gefährlich. Allein in diesem Jahr habe es dort wieder drei Bootsunfälle gegeben, unter den Verunglückten sei auch eine Familie mit drei Kindern gewesen, berichtete Karl Träger (Linke) in der Stadtratssitzung in Roßleben. Nur mit Glück sei nach dem Kentern des Bootes nichts Schlimmeres passiert. Träger äußerte seine Verwunderung darüber, dass im vergangenen Jahr an der Unstrut insgesamt zehn Ein- und Ausstiegsstellen für jeweils mehr als 10 000 Euro gebaut worden seien. Aber ausgerechnet die Gefahrenstelle an der Brücke in Schönewerda sei noch nicht beseitigt worden. Roßlebens Bürgermeister Rainer Heuchel (SPD) wusste unterdessen auf Anfrage unserer Zeitung zu berichten, dass an dieser Brücke jetzt definitiv eine Ausstiegsstelle gebaut werden soll.

Laut Heuchel soll sie auf der linken Seite unterhalb der Brücke entstehen. So könnten Bootsfahrer zumindest aus einer Richtung die Gefahr umgehen, indem sie mit dem Boot an Land gehen und die Brücke zu Fuß hinter sich lassen. Karl Träger indes würde zwei Ein- und Ausstiegsstellen nämlich vor und nach der Brücke für sinnvoller halten. Doch bevor dort überhaupt losgebaut werden kann, gilt es nach Aussage von Rainer Heuchel erst noch Grundstücksfragen zu klären.

Quelle: TA
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17.11.2010 10:19
Netzwerk präsentierte Geiseltaler Seenland zur Saalemesse 2010
Gemeinschaftsstand präsentierte erste touristische Angebote der neuen Seenregion
Vom 4.- 7. November 2010 bot Sachsen-Anhalts besucher- und ausstellerstärkste Verbrauchermesse jede Menge Sehenswertes, viele Probiermöglichkeiten und interessante Shopping-Gelegenheiten in der neuen HALLE MESSE.

In Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmern lud der Verband Netzwerk Geiseltal e.V. auf einem 60qm Stand zur Region um den größten künstlichen See Deutschlands, Regionalprodukten und verschiedenen Vereinsprojekten zur diesjährigen Messe ein.

Den Besuchern wurden mit der Geiseltalsee-Galeere ebenso wie mit dem Geiseltaler Info-Löschzug sehenswerte Highlights aus der Region als optische Leckerbissen angeboten. Präsentiert wurden in klassischer wie auch multimedialer Form z.B. Geiseltaler Kräuterlikör, die Wassersportveranstaltung "Geiseltaler Seebefahrung", die regionale Sagensammlung "Geistertalsee" inklusive der zugehörigen Sagentour und viele weitere regionaltypische Tourismus-, Freizeit- und Sportangebote.

Gekleidet in traditionelle Bergmannsuniformen oder im Wassersport-T-Shirt der lokalen Kult-Paddelveranstaltung informierte man über die geologische, zoologische, touristische und kulturelle Entwicklung rund um den größten künstlichen See der Bundesrepublik. Der Geiseltalsee direkt vor den Türen der Saale-Metropole Halle entwickelt sich zum Naherholungsgebiet.

Erstmals präsentierten sich zur diesjährigen Saalemesse lokale Hotels und Pensionen rund um die Geiseltalseen dem interessierten Kurzurlauber. Information, Bilder und Buchung dieser Gästezimmer ist seit der diesjährigen Saison über das Internetportal www.geiseltalsee.com möglich.

Probieren konnte man vor Ort den Geiseltaler Kräuterlikör, hochprämierte Weine des Weingutes Thürkind, Probelesen der Geiseltaler Sagensammlung „Geistertalsee“, oder mit den kleinen Besuchern das Geistertalsee-Outdoor-Familienbrettspiel testen.
Als Besonderes konnte man in der Messe-Tombola Galeerenfahrten, Geiseltalsee-Poster, Geiseltalsee-Autoaufkleber oder die beliebten Taschenführer um die Geiseltalseen gewinnen. (gdc)

Weitere Informationen und Bilder der Vorjahresveranstaltung finden Sie im Internet unter:

www.geiseltalsee.com/Netzwerk-prasentierte-Geiseltaler-Seenland-zur-Saalemesse-2010.html
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