Neuigkeiten zum Aktivtourismus
Archiv 2011
Newsarchiv mit allen Beiträgen aus dem Jahre 2011
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08.12.2010 20:10
Luxusboote aus Magdeburg

Am 20. Oktober 2010 lief erfolgreich der NOMAD, ein Luxussportboot von 15 Metern Länge im Handelshafen Magdeburg vom Stapel. Dieses, von einem Berliner Architekten entworfene Sportboot bietet neben seinen imposanten Außenmaßen die Möglichkeit, alle alternativen Energieressourcen optimal zu nutzen. Die komplett auffaltbare Fensterfront von über 12m Länge bezieht jedes Crewmitglied mit einem imposanten Blick ins Freie direkt in die Natur mit ein. Der Elektrohybridantrieb ist flüsterleise und nutzt die Sonnenenergie optimal aus 28 Photovoltaikpanelen mit einer Leistung von deutlich über 5KWp. Die Warmwassergewinnung wird gewährleistet durch den wasserführenden Kamin, dessen Pellets wohlige Wärme erzeugen. Zusätzlich ließ der holländische Investor Vakuumsolarpaneele installieren, die die Warmwassergewinnung mittels Sonnenenergie unterstützen.

Dieser Auftrag ist sowohl in der Bootsgröße als auch im Auftragsvolumen von knapp 300.000,00€ der Größte, den die noch junge Pontonboot GmbH akquirieren konnte. Und die Auftragsbücher sind bis Ende 2011 gefüllt. Herr Brehmer, Geschäftsführer der Pontonboot GmBH, gab an, dass die Finanzkrise keinen Einfluss auf sein Geschäft hatte. Damit sieht er sich bestärkt, auch weiterhin den kundenindividuellen Bootsbau voranzutreiben. Damit die Pontonboot auch zukünftig Boote dieser Größe bauen kann, wird sie im kommenden Sommer in einen neuen Produktionsstandort am Magdeburger Handelshafen investieren. Damit möchte sich die einzige Sachsen-Anhaltinische Bootswerft aktiv den Marktanforderungen stellen und ein klares Signal zum Standort Magdeburg aussenden.
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05.12.2010 18:50
13. Aussteiger Adventspaddeln
Am 2. Advent konnten 50 Kanuten den Verlockungen eines verkaufoffenen Sonntages widerstehen und trafen sich an der Fähre Barby zum 13. Aussteiger-Adventspaddeln. Nach einer Einweisung durch Holger Kloß wurden die Boote, vom Einer über Faltboot und Schlauchboot bis zum Großcanadier zu Wasser gelassen. Kurz danach ein neues Erlebnis, auch für die bereits mehrfach teilnehmenden: Eisschollen erzeugen bei Über- oder Vorbeifahrt ungewöhnliche Geräusche, allerdings ist das ungefährlich. Petrus hält sich nicht an die Wettervorhersage und schickt keinen Regen- oder Schneefall, nur einen zeitweise sehr böigen Wind. Zwischen Dornburg und Glinde bläst der direkt von vorn und hebt sogar die Strömung der Elbe auf. Paddler sind hilfsbereit und so wird dieser Abschnitt gemeinsam gemeistert. Die Ruhe auf dem Fluß, große Entenschwärme, Gänse und Schwäne lassen die Zeit vergessen. In Schönebeck beim Kanuclub Delphin haben fleißige Hände schon das Feuer entfacht, Glühwein, Stolle, Schmalzbrot und Apfelsinen warten auf die Teilnehmer. Nach ausgiebiger Rast und Stärkung führt der Weg der Paddler an der imposanten Silhouette von Schönebeck vorbei. An der Fähre
Westerhüsen endet die gemeinsame Fahrt, echt Thüringer Bratwürste vom Holzkohlegrill warten auf die müden aber glücklichen Kanuten. Am 04. Dezember 2011 findet das 14. Aussteiger-Adventspaddeln statt.

Hier noch weitere Bilder.
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05.12.2010 18:33
Tödliche Bootsregatta / Berufungsverfahren
Tödliche Bootsregatta / Berufungsverfahren:
Erst Geldstrafe, jetzt Freispruch

Der Veranstalter der Bootsregatta mit einem tödlichen Unfall in Leipzig ist am 1.Dezember in zweiter Instanz freigesprochen worden. Im ersten Prozess im April war gegen den Mann eine Geldstrafe verhängt worden. Er hatte aber Berufung eingelegt, um einen Freispruch zu erreichen. Der Vorsitzende Richter folgte der Argumentation der Verteidigung, wonach das Unglück für die Veranstalter nicht vorhersehbar gewesen sei. Bei der Regatta am 13. April 2008 war ein zwölfjähriger Junge der Rudervereinigung Dessau ertrunken, als das Boot von der Strömung durch ein Wehr getrieben wurde. Seine Leiche wurde erst zwei Wochen später gefunden. Ein zweiter Junge, der als Steuermann eingesetzt worden war, zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu. Er bleibt lebenslang schwerbehindert. Die anderen drei Besatzungsmitglieder wurden leicht verletzt. Das Amtsgericht Leipzig hatte den Präsidenten des Leipziger Ruderklubs, der die Regatta veranstaltet hatte, sowie die beiden Betreuerinnen der Rudervereinigung Dessau im April zu Geldstrafen verurteilt. Das Gericht warf ihnen vor, sie hätten ihre Sorgfaltspflicht gegenüber den Kindern vernachlässigt.

Quelle:
Magdeburger Volksstimme
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24.11.2010 09:55
Immer wieder Bootsunfälle an Schönewerdaer Unstrut-Brücke
So gemächlich die Unstrut auch dahinzufließen scheint an der Brücke in Schönewerda ist ihre Strömung tückisch und gefährlich. Allein in diesem Jahr habe es dort wieder drei Bootsunfälle gegeben, unter den Verunglückten sei auch eine Familie mit drei Kindern gewesen, berichtete Karl Träger (Linke) in der Stadtratssitzung in Roßleben. Nur mit Glück sei nach dem Kentern des Bootes nichts Schlimmeres passiert. Träger äußerte seine Verwunderung darüber, dass im vergangenen Jahr an der Unstrut insgesamt zehn Ein- und Ausstiegsstellen für jeweils mehr als 10 000 Euro gebaut worden seien. Aber ausgerechnet die Gefahrenstelle an der Brücke in Schönewerda sei noch nicht beseitigt worden. Roßlebens Bürgermeister Rainer Heuchel (SPD) wusste unterdessen auf Anfrage unserer Zeitung zu berichten, dass an dieser Brücke jetzt definitiv eine Ausstiegsstelle gebaut werden soll.

Laut Heuchel soll sie auf der linken Seite unterhalb der Brücke entstehen. So könnten Bootsfahrer zumindest aus einer Richtung die Gefahr umgehen, indem sie mit dem Boot an Land gehen und die Brücke zu Fuß hinter sich lassen. Karl Träger indes würde zwei Ein- und Ausstiegsstellen nämlich vor und nach der Brücke für sinnvoller halten. Doch bevor dort überhaupt losgebaut werden kann, gilt es nach Aussage von Rainer Heuchel erst noch Grundstücksfragen zu klären.

Quelle: TA
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17.11.2010 10:19
Netzwerk präsentierte Geiseltaler Seenland zur Saalemesse 2010
Gemeinschaftsstand präsentierte erste touristische Angebote der neuen Seenregion
Vom 4.- 7. November 2010 bot Sachsen-Anhalts besucher- und ausstellerstärkste Verbrauchermesse jede Menge Sehenswertes, viele Probiermöglichkeiten und interessante Shopping-Gelegenheiten in der neuen HALLE MESSE.

In Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmern lud der Verband Netzwerk Geiseltal e.V. auf einem 60qm Stand zur Region um den größten künstlichen See Deutschlands, Regionalprodukten und verschiedenen Vereinsprojekten zur diesjährigen Messe ein.

Den Besuchern wurden mit der Geiseltalsee-Galeere ebenso wie mit dem Geiseltaler Info-Löschzug sehenswerte Highlights aus der Region als optische Leckerbissen angeboten. Präsentiert wurden in klassischer wie auch multimedialer Form z.B. Geiseltaler Kräuterlikör, die Wassersportveranstaltung "Geiseltaler Seebefahrung", die regionale Sagensammlung "Geistertalsee" inklusive der zugehörigen Sagentour und viele weitere regionaltypische Tourismus-, Freizeit- und Sportangebote.

Gekleidet in traditionelle Bergmannsuniformen oder im Wassersport-T-Shirt der lokalen Kult-Paddelveranstaltung informierte man über die geologische, zoologische, touristische und kulturelle Entwicklung rund um den größten künstlichen See der Bundesrepublik. Der Geiseltalsee direkt vor den Türen der Saale-Metropole Halle entwickelt sich zum Naherholungsgebiet.

Erstmals präsentierten sich zur diesjährigen Saalemesse lokale Hotels und Pensionen rund um die Geiseltalseen dem interessierten Kurzurlauber. Information, Bilder und Buchung dieser Gästezimmer ist seit der diesjährigen Saison über das Internetportal www.geiseltalsee.com möglich.

Probieren konnte man vor Ort den Geiseltaler Kräuterlikör, hochprämierte Weine des Weingutes Thürkind, Probelesen der Geiseltaler Sagensammlung „Geistertalsee“, oder mit den kleinen Besuchern das Geistertalsee-Outdoor-Familienbrettspiel testen.
Als Besonderes konnte man in der Messe-Tombola Galeerenfahrten, Geiseltalsee-Poster, Geiseltalsee-Autoaufkleber oder die beliebten Taschenführer um die Geiseltalseen gewinnen. (gdc)

Weitere Informationen und Bilder der Vorjahresveranstaltung finden Sie im Internet unter:

www.geiseltalsee.com/Netzwerk-prasentierte-Geiseltaler-Seenland-zur-Saalemesse-2010.html
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08.11.2010 21:08
Elbe-Staustufe Decin
Die Elbe soll auf tschechischer Seite mit einer Staustufe in Decin reguliert werden. Einen 26seitigen Auszug über die Auswirkungen auch auf die Elbe in Deutschland ist als PDF-Datei verfügbar.

Weitere Information, Grafiken und Bilder gibt es auf der Internetseite www.rvccr.cz
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02.11.2010 17:31
Falkirk-Vision: Schiffsfahrstuhl und Blaues Kreuz als Touristen-Magnet
Gespräch mit Jürgen Canehl, 2. Vorsitzender Verein Technische Denkmale, zur touristischen Vermarktung des Schiffshebewerks

Der Verein Technische Denkmale Sachsen-Anhalt lädt am 03. November zu einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema Rettung des Schiffshebewerks ein. Gemeinsam mit anderen Experten soll ein touristisches Konzept für die Zeit nach der Wiederinbetriebnahme entworfen werden. Volksstimme-Redakteur Karl-Heinz Kaiser sprach darüber mit dem 2. Vorsitzenden des Vereins, Jürgen Canehl.

Volksstimme: Es sollen am Mittwoch schon ganz konkrete Vorstellungen diskutiert werden, so bei der Weißen Flotte. Dort geht es um eine neue „kleine Acht“. Was ist da vorgesehen?

Jürgen Canehl: Kurz gesagt – Flottenchef Peter Fechner würde bei Wiedereröffnung direkt vor Ort am Wasserstraßenkreuz ein kleines Schiff stationieren. Das soll in einer 90-Minuten-Tour sowohl durchs Schiffshebewerk als auch durch die neue Schleuse und über die Trogbrücke fahren. Hier geht es um Angebote, auch für Touristen, die aus der Umgebung, über die A2 kommen. Das würde neben der Großen Acht, die vom Petriförder startet, ein weiterer Ausflügler-Magnet werden.

Volksstimme: Was macht Sie da so sicher?

Jürgen Canehl: Wir haben es hier mit einer europaweit einmaligen Konstellation zu tun – neben einem Hightech-Wasserstraßenkreuz, dem Blauen Kreuz also, steht ein 70 Jahre altes und bestens funktionierendes Industriedenkmal. Das Zwei-Schwimmer-Hebewerk ist nicht allein ein technisches Meisterwerk. In Europa ist kein weiteres dieser Art so erhalten, dass es in Betrieb genommen werden kann.

Volksstimme: Sie sprachen von einem funktionierenden Denkmal. Aber das ist doch seit 2006, seit der damaligen Stilllegung, das Problem. Das ist doch auch jetzt nicht gelöst, oder?

Jürgen Canehl: Stimmt, trotz 56 000 Bürgerunterschriften zum Weiterbetrieb hat der Bund seine Entscheidung bisher nicht rückgängig gemacht. Auch die zahlreichen Verhandlungen und Vorschläge, in die sich Stadt, Umlandgemeinden, Land und Verbände eingetaktet haben, führten noch nicht zu einer Wiederinbetriebnahme. Trotzdem bleiben wir optimistisch, weil es einfach nicht sein kann, dass ein solcher Schatz in die Versenkung verschwindet. Und nach wie vor stehen alle oben genannten Befürworter zu der Zusage, den größten Teil der Betriebkosten zu übernehmen.

Volksstimme: Mehrere Male wurde von einem Durchbruch gesprochen, der saisonale Betrieb von Mai bis Oktober verkündet. Dann gab es immer wieder Rückzieher vom Bund. Nach vier Jahren – gibt es da überhaupt noch eine Chance?

Jürgen Canehl: Der Verein ist der Meinung ja. Es gibt reale Chancen, und wir bleiben am Ball. Im November sind wir erneut in Berlin, um im Verkehrsministerium zu verhandeln. Und genau deshalb, also weil wir optimistisch sind, arbeiten wir jetzt schon an dem Tourismus- bzw. Vermarktungskonzept. Wir stehen praktisch schon in den Startlöchern.

Volksstimme: Was den Tourismusaspekt betrifft: Es scheint, in diesem Punkt hat sich im gesamten Wasserstraßenkreuz noch nicht allzu viel getan. Wie sehen Sie das?

Jürgen Canehl: Der Verein und ich sehen das genauso. Und vielleicht gelingt es uns über diesen Punkt, den Bund ins Boot zu holen. Immerhin hat der Wassertourismus nach der Bundesgesetzgebung seit 2008 auf Wasserstraßen einen der Wirtschaftsschifffahrt gleichrangigen Stellenwert.

Volksstimme: Was macht dabei unser Schiffshebewerk so interessant?

Jürgen Canehl: Zum Beispiel die Technologie, der sparsame, umweltfreundliche, effektive Betrieb. Und seine Funktion für die Klein-, Sport- und Fahrgastschifffahrt – eine Einmaligkeit. Anderswo werden Schiffshebewerke allein für die touristische Vermarktung gebaut. Das ist in Falkirk in Schottland der Fall.

Volksstimme: Gut, aber das ist ein im futuristischen Stil entstandenes Wasserbauwerk. Glauben Sie, dass unser hiesiges Schiffshebewerk da mithält?

Jürgen Canehl: Ja und nein. Der Blickfang ist natürlich ein ganz anderer. Ich habe es mir angeschaut. Aber es besteht bei uns ein enormer Trend, sich mit Kultur-, mit Industriedenkmalen zu beschäftigen. Und von Falkirk in Schottland können wir lernen, wie man so etwas für den Tourismus vermarktet. Das gilt sowohl für den Schiffsfahrstuhl, einen alten Identifikationspunkt für Magdeburg, als auch für das Wasserstraßenkreuz. Es ist ja eines der neuen Symbole für die Elbestadt und Umgebung.

Quelle: Magdeburger Volksstimme
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01.11.2010 20:39
Wetterschutz für Fahrradsattel
Auch wenn das Wetter im Herbst mal nicht mitspielt, kann man mit dem Fahrrad zum Bahnhof fahren. Dazu braucht man nur wetterfeste Ausrüstung. Damit der Sattel trocken bleibt, verschenkt DB Regio passende Überzüge. Diese streifen Radler einfach über den Sattel. Hier können Newsleser die Sattelüberzüge kostenfrei bestellen:

E-Mail mit dem Stichwort „Mit dem Fahrrad zum Bahnhof“ an takt-suedost@bahn.de.

Dieses Angebot gilt nur, solange der Vorrat reicht!
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01.11.2010 20:04
Radroutenplaner Sachsen-Anhalt
Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt hat diese Woche über den Stand der Entwicklung des Radroutenplaners Sachsen-Anhalt informiert. Die technischen Vorarbeiten in Kooperation mit der Firma Alpstein sind abgeschlossen und nun muß die Plattform mit Inhalt gefüllt werden. Eine Arbeitsgruppe wurde gebildet, um die Qualitätsanforderungen festzulegen.

Da viele Radwege nicht an den Ländergrenzen enden, soll, wenn technisch möglich, ein länderübergreifendes Routing möglich sein, wenigstens aber bis zum ersten Tagesetappenziel im benachbarten Bundesland.
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