Geiseltalsee

Geiseltalsee, © http://www.geiseltal-online.de

Nach dem Bergbau verblieben im Geiseltal gewaltige Tagebaurestlöcher, die umfangreiche Maßnahmen zur Wiederherstellung eines intakten Natur- und Lebensraumes erfordern. Zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit, zur Vorbereitung der Flutung mit Saalewasser ab 2001 und für die Erreichung der geplanten Nachnutzungsziele wurden seit 1991 zahlreiche Einzelmaßnahmen realisiert. Das Ziel der bergtechnischen Sanierungsmaßnahmen beinhaltet einerseits die Schaffung eines Seenkomplexes - bestehend aus dem Geiseltalsee (ehemaliges Tagebaurestloch “Geiseltal“) als zukünftig größten See Sachsen-Anhalts, dem Südfeldsee (ehemaliges Tagebaurestloch “Kayna-Süd“) bei Großkayna sowie dem Runstedter See (ehemaliges Tagebaurestloch “Großkayna“) - und andererseits die Vorbereitung von Räumen für eine wirtschaftliche Neubelebung des Geiseltales.

Weitere ausführliche Informationen erhalten Sie auf folgenden Internetseiten:

Radwegschild Salzstraßenradweg

Der Salzstraßen-Radweg in Sachsen-Anhalt ist ca. 90 km lang und führt durch den Süden des Landes, von der Landesgrenze zu Sachsen bei Horburg-Maßlau über Merseburg zum Geiseltalsee, über Mücheln, Nebra, den Fundort der Himmelsscheibe von Nebra auf dem Mittelberg bei Wangen und durch den Ziegelrodaer Forst nach Allstedt bei Sangerhausen.
Am Südufer des Geiseltalsees verläuft ein ca. 11 km langer asphaltierter Radweg von der Flutungsstelle in Frankenleben bis nach Mücheln, über ca. 2,5 km Länge sogar auf zwei Ebenen. Ein 30 km langer Rundkurs um den Geiseltalsee ist noch nicht fertig ausgebaut, auf geschotterten Wegen aber schon befahrbar. Von Mücheln führt die Route über Steigra zur Unstrut.

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© Sabine Spohr 1998 - 2015  21.12.2014