Naumburg

Unstrut-km: 0
Saale-km: 167,3
Postleitzahl: 06618 Tel.-Vorwahl: 03445

Dort, wo die Unstrut in die Saale mündet, erstreckt sich die Domstadt Naumburg auf einer hoch gelegenen Terrasse über dem rechten Saaleufer. Naumburg ist die Kreisstadt des Burgenlandkreises und liegt inmitten der Weinbaulandschaft im Süden Sachsen-Anhalts. Hier kreuzen sich die "Straße der Romanik" und die "Weinstraße Saale-Unstrut".

Geschichtliches Regelmäßige Veranstaltungen
Sehenswürdigkeiten Verkehrsanbindung
Wandern und Radwandern Informationen
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Geschichtliches:

  • An der Kreuzung wichtiger Handelsstraßen gelegen, wurde Naumburg zu Beginn des 11. Jh. gegründet. Die um 1010 von den Ekkehardingern erbaute "Neue Burg" war der Ursprung der Entwicklung und die Basis für die Namensgebung.
  • Der alte Stammsitz der Ekkhardinger war der nahegelegene Ort "Gene" am Zusammenfluss von Saale und Unstrut, wo sie eine aus karolingischer Zeit stammende Befestigung zu einer pfalzähnlichen Anlage mit Kirche ausgebaut hatten.
  • Der Bau der "Neuen Burg" diente vor allem dem weiteren Ausbau der politischen, militärischen und wirtschaftlichen Macht im Gebiet östlich der Saale. Damit war auch der Bau einer neuen Stiftskirche in Burgnähe verbunden. 1021 taucht eine solche Kirche "als vor kurzem gegründet und der heiligen Maria geweiht" in der Merseburger Bischofschronik auf.
  • Nördlich der Burg lag das Benediktinerkloster St. Georgen, wahrscheinlich von Markgraf Ekkehard I. gegründet, der 1002 hier beigesetzt wurde.
  • Kurze Zeit nach der Klostergründung im Jahre 1028 wurde der Zeitzer Bischofssitz in den Schutz der ekkehardingischen Burg verlegt. Konrad II. veranlaßte dies und der Papst stimmte zu. Dazu stifteten die Brüder Ekkehard II. und Hermann der Kirche ihre Burg und umfangreiche Besitzungen. Die Schenkung der "Nuenburg" durch die Ekkehardinger an den Bischof wurde im Jahre 1051 bestätigt.
    Bischof Kadaloh stattete den Bischofssitz würdevoll aus. Er sorgte für die Umsiedlung der Kaufleute und Handwerker von Gene nach Naumburg und sicherte ihnen zinsfreien Grundbesitz. Kaiser Konrad II. verlieh das kaiserliche Markt- und Handelsrecht.
  • Naumburger Dom
  • Noch unter Konrad II. wurde mit dem Bau des ersten Doms gegenüber der Stiftskirche begonnen. Die Weihe erfolgte um 1042.
  • Östlich der Burg entstand im 12. Jh. planmäßig die Ratsstadt, die sich von der älteren Domsiedlung deutlich abgrenzte.
  • Das Befestigungsrecht für die Gesamtstadt wird im Jahr 1238 erwähnt. 1287 erhielt die Bürgerschaft das Recht, ihr Gemeinwesen mit einem eigenen Befestigungswerk zu sichern.
  • Schon 1305 wird ein Stadtrat genannt. Er besaß die Niedergerichte und seit 1486 auch die hohe Gerichtsbarkeit.
  • Im Jahre 1278 werden die Naumburger Messen urkundlich bezeugt. Wirtschaftliche Grundlage der Stadtentwicklung war ein ausgedehnter Warenhandel an Messetagen. Die Naumburger "Peter-Pauls-Messe" gehört zu den ältesten und bedeutendsten Messen Deutschlands, sie nahm im thüringisch-sächsischen Wirtschaftsleben einen führenden Platz ein. Gehandelt wurde mit Tuchen, Stoffen, Pelzen, Garn, Getreide, Hopfen, Waid, Wein und Bier.
    Der frühe Reichtum der Handelsstadt gründete sich vor allem auf einen kaiserlichen Schutzbrief, der die Naumburger Kaufleute seit 1374 im gesamten Reich vor Unbotmäßigkeiten bewahrte. Schwer traf die Stadt dann die Vergabe des Messeprivilegs nach Leipzig.
  • 1432-33 war Naumburg sogar Mitglied der Hanse.
  • 1384, 1446, 1483, 1517 und 1532 waren große Stadtbrände, bei denen wichtige Bauten des Mittelalters vernichtet wurden. 1532 wurden der Dom in Mitleidenschaft gezogen und die Marienkirche zerstört.
  • 1415 hat der Naumburger Bischof auf dem Reichstag zu Konstanz für die Verbrennung des tschechischen Reformators Jan Hus gestimmt. Daraufhin haben böhmische Heere in der Gegend um Naumburg ihr Unwesen getrieben und die Stadt belagert. Um die große Not der Belagerung zu beenden, soll der Schullehrer die Eltern überredet haben, mit den Kindern zum feindlichen Hussitenfeldherren Prokop vor die Tore der Stadt ziehen zu dürfen, um Abbitte zu leisten. Der Feldherr war gerührt durch das mutige Auftreten der Kinder und soll sie mit Kirschen aus den nahegelegenen Gärten beschenkt haben. So war es kindlicher Fürbitte zu verdanken, daß die Stadt nicht zerstört wurde und die Hussiten wieder abgezogen sind. Aus diesem Anlass wird jährlich das Naumburger Hussiten-Kirschfest begangen und singen die Naumburger auch heute noch in dem 1832 verfaßten Kirschlied: "Und zu Ehren des Mirakel ist alljährlich ein Spektakel: Kennt ihr nicht das Kirschfest wo man's Geld in Zelten läßt?"
  • Der Julius Pflug war bis 1564 letzter Bischof von Naumburg und herrschte die Stadt. Die Sonderstellung von Bistum und Stadt war mit der Reformation beendet. Die einstige Bistumshauptstadt verlor an Bedeutung.
  • Die Errichtung des selbständigen Herzogtums Sachsen-Zeitz war für Naumburg von gewisser Bedeutung. Von 1653-83 diente Naumburg dem Sonderherzogtum als Residenz. Danach wurde aus der einst blühenden Metropole eine kursächsische Provinzstadt.
  • Vom 16.-18. Jh. wurde Naumburg wiederholt von feudalen Kriegen betroffen und heimgesucht:
    • 1632 Aufenthalt Gustav Adolfs vor der Schlacht bei Lützen;
    • 1642 Sturm der Schweden auf die Stadt;
    • 1757 Friedrich II. vertreibt in Naumburg die Österreicher;
    • 1763 nach dem Friedensbeschluß verlassen die preußischen Truppen die Stadt;
    • 1806 schlägt Napoleon sein Hauptquartier in Naumburg auf;
    • 1813 befreien die Österreicher Naumburg von den Franzosen.
    • Im Ergebnis der Kämpfe des 30-jährigen Krieges war die Stadt völlig verarmt.
  • 1751 ließ Probst Johann von Taubenheim die Burganlage abreißen, um dort ein neues Probsteigebäude errichten zu lassen.
  • Nach dem Wiener Kongress 1815 fällt Naumburg an Preußen. Naumburg wird 1816 Stadtkreis im preußischen Regierungsbezirk Merseburg und Sitz des Oberlandesgerichts der Provinz Sachsen. Auf dem Gebiet der ehemaligen "Neuen Burg" wird das Probsteigebäude aus dem 18. Jh. beseitigt und das erste Naumburger Oberlandesgerichtsgebäude gebaut. Naumburg entwickelte sich nun zu einer "Beamtenstadt". In rascher Folge wurden zahlreiche Kasernen des preußischen Militärs und Verwaltungsbauten der Behörden errichtet. Es entstanden neue Wohnsiedlungen und Villenviertel am Stadtrand.
  • Seit 1846 gibt es die Bahnverbindung nach Halle und Erfurt.
  • 1892 nimmt die mit 4,6 km Gleisnetzlänge kleinste Straßenbahn Europas ihren Betrieb auf. Sie fuhr vom Zentrum der Altstadt zum etwas entfernten Bahnhof.
  • Der Bau eines neuen Bahnhofs im Osten ließ dort einen weiteren Stadtteil entstehen.
  • Am 9. und 11.4.1945 wird Naumburg durch anglo-amerikanische Flugzeuge bombardiert, am 12.4. durch amerikanische Truppen besetzt und am 2.7. zieht die Rote Armee in die Stadt ein.
  • Der Stadtpark wurde nach dem 2. Weltkrieg auf dem Stadtgottesacker angelegt.
  • 1952 wird Naumburg Kreisstadt. Heute ist sie Kreisstadt des Burgenlandkreises.
  • Das Oberlandesgericht Sachsen-Anhalt hat mit der Wende wieder seinen Sitz in Naumburg bekommen.
  • Im Herbst 1991 wird Naumburg als Modellstadt in das gesamtdeutsche Vorhaben zur Städteförderung aufgenommen, in dessen Vordergrund die Erhaltung geschichtsträchtiger Stadtkerne in ihrem räumlichen, historischen und architektonischen Zusammenhang steht.
  • Das Oberlandesgericht Sachsen - Anhalt hat seit 1992 seinen Sitz in Naumburg.
  • Seit 1994 findet wieder die Fahrgastschiffahrt von Naumburg-Blütengrund nach Freyburg/Unstrut mit den Schiffen "Fröhliche Dörte" und "Unstrutnixe" statt.
  • Persönlichkeiten:
    • Martin Luther (1483-1546) weilte mehrfach in Naumburg. Auf dem Weg nach Worms am 4./5.4.1521 wohnte er mit seinen Begleitern im Hause des Bürgermeisters Greßler. Das zweite Mal kam er, um den ersten evangelischen Bischof in sein Amt einzuführen. Der Schmalkaldische Krieg war letztlich Konsequenz dieser Einführung. Am 18.1.1542 kamen Luther, Amsdorf, Melanchton und Spalatin nach Naumburg. Sie nahmen bei der Witwe des Stadtschreibers Ambrosius Dörffer, am Markt 13, Quartier. Die Bischofsweihe und Einführung fand am 20.1. im Naumburger Dom statt. Amsdorf kniete vor Luther nieder, gelobte Treue zum Land und wurde durch Handauflegen geweiht.
    • Nicolaus von Amsdorf (1483-1556) studierte in Leipzig und Wittenberg Theologie, war ab 1511 Professor in Wittenberg und Anhänger der reformatischen Idee. 1524 wird er Superintendent von Magdeburg, 1542-47 Bischof von Naumburg-Zeitz. Später erhielt er in Eisenach Asyl ohne bestimmtes Amt und Gnadengehalt, aber als oberster geistlicher Ratgeber und Leiter des Kirchenwesens.
    • Nicolaus Medler (1502-1551) hat in Erfurt und Wittenberg Theologie und Mathematik studiert, war 1531-1536 Diakon in Wittenberg, wurde 1535 Doktor der Theologie und kam ein Jahr später durch Vermittlung Luthers als Superintendent nach Naumburg an die Stadtkirche St. Wenzel.
    • Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900) verbrachte seine Kindheitsjahre und die letzten Lebensjahre in Naumburg. Er kam 1850 mit seiner Mutter nach Naumburg, besuchte erst hier die Schule, später in Schulpforte, studierte in Bonn und Leipzig und arbeitete als Gelehrter in der Schweiz und in Italien. Eine Ausstellung zu Ehren des Philosophen ist heute in seinem Wohnhaus zu sehen.
    • Richard Lepsius (Ägyptologe) wurde 1810 in Naumburg geboren.

 

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Sehenswürdigkeiten:

  • Der Dom St. Peter und Paul (Domplatz) gehört zur "Strasse der Romanik" durch Sachsen-Anhalt. Er ist das größte Bauwerk Naumburger Dom der Stadt und zugleich ihr Wahrzeichen. Mit der Verlegung des Bistums Zeitz nach Naumburg 1028 beginnt auch die Geschichte des Doms. Der heutige Dom wurde 1213-1260 erbaut und steht an gleicher Stelle wie der frühromanische Vorgängerbau, von dem nur noch die Krypta in Teilen erhalten ist. Der von Ost nach West fortgeschrittenene Bau läßt den Übergang von Romanik zur Gotik erkennen. Der Dom ist ein Kulturdenkmal von internationaler Bedeutung und gehört heute zur "Straße der Romanik".
    Der Grundriss zeigt eine doppelchörige Anlage mit 2 Turmpaaren und einem Querhaus im Osten. Der Mitte des 13. Jh. entstandene Kreuzgang ist nur noch in Teilen vorhanden. Der Ostlettner, in spätromanischer Zeit entstanden, ist der älteste vollständig erhaltene Hallenlettner auf deutschem Boden. Berühmt ist der Dom vor allem wegen seiner lebensgroßen Stifterfiguren Ekkehard und Uta sowie Reglindis und Hermann. Geschaffen wurden die insgesamt 12 Stifterfiguren wie auch der Figurenfries am Westlettner von einem Künstler, dessen Name bis heute unbekannt blieb und der deshalb der "Naumburger Meister" genannt wird. Zahlreiche Grabdenkmäler sind im Dom zu sehen. Besonders sehenswert sind die Grabsteine des 1391 verstorbenen Probstes Brucherte im südlichen Seitenschiff und seines 1406 verstorbenen Amtsnachsfolgers Johann Eckartsberge.
    Öffnungszeiten: März bis Oktober Mo-Sa 9-18 und So., kirchlicher Feiertag 12-18 Uhr
    November bis Februar Mo-Sa 10-16 und So., kirchlicher Feiertag 12-16 Uhr, Führungen stündlich, Tel. 230110, eMail fuehrung@naumburger-dom.de
  • Die Stadtkirche St. Wenzel (Topfmarkt) wurde 1228 erstmals erwähnt, bestand aber sicherlich schon länger. Für den nach dem Stadtbrand von 1411 errichteten großen Neubau war in der Enge der mittelalterlichen Stadt nur wenig Raum. So erhielt dieser spätgotische Bau nicht den üblichen einfach langgestreckten Grundriss. Im ungewöhnlichen Westabschluß befindet sich das schmuckreiche Hauptportal mit den Standbildern den Schutzheiligen Maria und Wenzel, was um 1500 entstand. Im hohen Innenraum sind die Merkmale der Spätgotik kaum noch zu spüren, es dominieren die barocken Ein- und Umbauten. Besonders sehenswert sind der barocke Hochaltar von 1680, die bronzene Taufe von 1441, ein Grabstein aus dem Jahre 1632 vom Pagen des Schwedenkönigs Gustav Adolf und Gemälde von Lucas Cranach sowie die 1746 fertiggestellte Hildebrandt-Orgel. Es finden Orgelkonzerte statt.
    Öffnungszeiten: auf Anfrage, Tel. 201614
    Der Kirchturm stammt aus dem 15. Jh. und ist das Wahrzeichen der Bürgerstadt. Er ist 72 m hoch und wird heute als Aussichtsturm genutzt. Nach Oben gelangt man über eine schmale Wendeltreppe mit 202 Stufen, die zu den Zimmern des Türmers führte. Der Türmer, den es seit 1513 gab, hatte nahende Feinde und Feuer zu melden und eine Zeit lang mit der kleinen Glocke der Turmhaube den morgentlichen Schulbeginn einzuleuten.
    Öffnungszeiten: Ostern - Okt. 10.00 - 17.00 Uhr, Tel. 201614
  • Die Stadtbefestigung des 13. Jh. aus Holzbauten, Palisaden, Lehm- und Flechtwänden mit vorgeordneten Wall- und Trockengräben wurde im 15. Jh. modernisiert. In rund 100 Jahren wurden Tore, Türme, Bastionen und Mauern massiv aus Kalk- und Sandstein gebaut. Nach dem 30-jährigen Krieg begann der Verfall und nach dem Übergang zu Preußen hat Naumburg dann den größten Teil der Anlagen verloren. Das Herrentor, das Jakobstor, das Salztor, das Viehtor und Abschnitte der Mauer wurden abgebrochen. Von den 18 Türmen der inneren und 16 Türmen der äußeren Mauer sind nur Reste vorhanden. Sehenswert ist der "Wasserkunst-Turm" in der Wenzelsmauer und die sogenannte "Landskrone" gegenüber der Vogelwiese. Beide stammen aus dem 15. Jh. Die "Wasserkunst" wurde im 17. Jh. verändert und mit einem Fachwerkgeschoß versehen; sie diente bis ins 19. Jh. der städtischen Wasserversorgung. Als einziges Tor blieb das Marientor erhalten.
  • Das Marientor (Marienplatz) wurde 1455/56 als erstes steinernes Tor der Stadtmauer errichtet.Marientor NaumburgMarientor Naumburg
    Der in seiner ursprünglichen Gestalt erhaltene Torkomplex besteht aus 2 Torhäusern und einem gekrümmten Fanghof, der westlich vom Wehrgang begrenzt wird. In der oberen Kielbogenreihe des Wehrganges sind Fenster ausgebrochen,die als Schießscharten dienten. Das innere Tor hat einen mächtigen quadratischen Turm, der mit Zinnenkranz und Kegeldach abschließt und später als Gefängnis und Wohnturm diente. Am äußeren Tor befindet sich ein vom Naumburger Steinmetz Peter Himmelshain 1456 geschaffenes Standbild der Maria. Der Innenhof wird im Sommer auch als Freilichtbühne genutzt. Das Marientor ist heute Bestandteil des Stadtmuseums. In den Innenräumen wird eine Ausstellung zur Geschichte der Naumburger Stadtbefestigung gezeigt. Vom Turm hat man einen schönen Ausblick.
  • Die beiden Salztorhäuser stammen aus der Zeit des Klassizismus und wurden nach dem Vorbild griechischer Tempel, mit einer Säulenreihe, errichtet. Im Mai 1834 begannen die Bauarbeiten und schon im Dezember gleichen Jahres waren die Torhäuser bezugsbereit. Bis zur preußischen Zeit dienten sie als Zollhäuser, dann als Arrestlokal und Försterwohnung. Das östliche Torhaus wird heute als Theater- und Ensemblebühne genutzt.
  • Das "Nietzsche-Haus" (Weingarten 18) zeichnet sich durch eine sehr ausgewogene und gleichmäßige Architektur des späten Klassizismus aus. In dem Gebäude wohnte der bedeutende Philosoph und Lyriker Friedrich Nietzsche in seiner Kindheit und in den letzten Lebensjahren. 1878 kaufte seine Mutter das Haus, nachdem sie schon seit 1856 darin wohnte. Nietzsche ließ persönliche Aufzeichnungen und seine umfangreiche Bibliothek im Elternhaus aufbewahren. Seine Schwester Elisabeth richtete dort 1894 das erste Nietzsche-Archiv ein, welches heute in Weimar besteht. Von 1991-94 wurde das Haus saniert und als Ausstellungsgebäude ausgebaut. Die Ausstellung "Nietzsche in Naumburg" wird durch Sonderausstellungen ergänzt.
    Öffnungszeiten: Di-Fr 14-17 Uhr, Sa/So 10-16 Uhr, Tel. 703503
  • Der Marktplatz zählt zu den schönsten Marktplätzen Mitteldeutschlands. Naumburger Markt Prächtige Bürgerhäuser aus der Zeit der Renaissance und des Barocks umrahmen den weiträumig angelegten Platz und bilden ein Ensemble, das einzigartig in seiner räumlichen und architektonischen Geschlossenheit ist. Die vielen Speicher in den mehretagigen Dachgeschossen erinnern an die mittelalterliche Handelstätigkeit der Stadt, die für das ganze sächsisch-thüringische Wirtschaftsleben von Bedeutung war.

  • Der Marktbrunnen (Markt) wurde 1459 als "steinerner Born" erstmals erwähnt. Wie alle anderen Brunnen war er der Röhrenfahrt angeschlossen, einem hölzernen Leitungssystem zur städtischen Wasserversorgung. 1498 wurde ein neuer Brunnen erbaut, der nach und nach erweitert und verziert wurde und 1579 die steinerne Figur des Heiligen Wenzel, dem Schutzpatron der Bürgerstadt, bekam. Bildhauer Heinrich Hase erhielt damals 9 Gulden für diese Arbeit. Die 360 Jahre alte Figur wurde in den Novemberstürmen 1940 zerstört und 1949 als originalgetreue Nachbildung wieder aufgestellt.
  • Das Rathaus (Markt) wurde 1517-28 an seinem heutigen Platz erbaut, nachdem das alte Rathaus am Topfmarkt abgebrandt war. Es ist eine dreiflügelige Anlage. Sein hohes Walmdach mit Zwerchgiebeln und aufgesetzten Dacherkern ist ein besonderes Merkmal der Naumburger Renaissance-Architektur. Schon wenige Jahre später wurden mehrere Veränderungen vorgenommen, z.B. die Stube über der Waage, die alte Ratskapelle zum Gefängnis (um 1540). Das Fürstenzimmer ließ der Rat 1608 vom Steinmetzmeister Conrad Steiner mit dorischen Säulen dekorieren. Er gestaltete 1611-12 auch das Hauptportal an der Marktseite, was zu Beginn der 90-er Jahre erneuert wurde. Weitere Umbauten veränderten im 19. Jh. z.B. den Ratskeller, die älteste priviligierte Gaststätte der Stadt.
  • Das Stadtmuseum ist im Haus "Hohe Lilie" (Markt 18) untergebracht. Es beinhaltet eine Dauerausstellung zur Stadtgeschichte und zur Geschichte von Handel und Handwerk an hand zahlreicher historischer Exponate sowie Sonderausstellungen. Neben den Ausstellungsstücken ist das Gebäude selbst mit seinen über 750 Jahren Baugeschichte als ältestes Naumburger Bürgerhaus ein wertvolles Beispiel spätmittelalterlicher Hausbauweise und Wohnkultur. Es besteht aus vier im Laufe der Jahrhunderte zusammengewachsenen Gebäuden. Der einst als "Kemenate" benannte wehrhafte Wohnturm erlitt durch den Stadtbrand 1517 große Schäden. Beim Wiederaufbau wurde die Fassade mit spätgotischem Staffelgiebel völlig neu gestaltet, das Erdgeschoss erhielt Kreuzgewölbe. 1532 wurde an der Nordseite des Hauses ein zweigeschossiger Wohnbau und dem ein barockes Wohnhaus angeschlossen. Öffnungszeiten: 10-17 Uhr, Tel. 703503, 200648
  • Das sogenannte "Schlösschen" (Markt) wurde 1541 errichtet und 2 Jahre Naumburger Marktspäter durch einen Anbau (das eigentliche Schlösschen) nach Westen erweitert. Massive Deckenerker zeigen ähnliche spätgotische Verzierungen wie das Rathaus.
  • Die "Alte Residenz" (Markt 7) hat Kurfürst Johann Georg I. 1652/53 für seinen Sohn, Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz, als Residenz errichten lassen. Doch schon 10 Jahre später siedelte Herzog Moritz nach Zeitz in die dortige Moritzburg um. Danach diente das Haus lange als fürstliches Gästequartier und im großen Festsaal wurden Theateraufführungen inszeniert. Seit dem Übergang Naumburgs an Preußen ist es Gerichtsgebäude. Die Naumburger Residenz war von Anfang an nur eine Übergangslösung, was sich in Bauweise und Gestaltung des Gebäudes niederschlug. Man verzichtete z.B. auf ein repräsentatives Hauptportal zum Markt. An der Westseite befindet sich ein schönes Sitznischenportal.
  • Die "Alte Post" (Jakobstr. 25) ist eines der schönsten Renaissance-Bürgerhäuser der Stadt. Das 1579/80 erbaute dreigeschossige Gebäude mit dem hohen Dach und dem aufwendig gestalteten Erker ist nahezu symmetrisch angelegt. Ab 1600 befand sich ein Gasthof dort und im 19. Jh. war die Post und 30 Jahre lang auch das Telegraphenamt darin untergebracht.
  • Das "Peter-Paul-Haus" (Marienstr. 12 a) entstand nach dem Stadtbrand von 1517 und besitzt mit dem 1574 fertiggestellten Simson-Portal ein besonders schönes Beispiel bürgerlicher Renaissance-Architektur. Das Portal zeigt im Bogen den Kampf Simsons mit dem Löwen und 2 geflügelte Engelsköpfe sowie 2 Engel an den Pilastern. Am profilierten Gewände sind die Schutzapostel Peter und Paul mit Schlüssel und Schwert angeordnet. Umbauten veränderten hauptsächlich das Innere des Hauses, so daß der hohe architektonische Wert des alten Gebäudes weitgehend erhalten blieb.
  • Der "Ekkehard-Brunnen" wurde am 17.10.1858 eingeweiht. Nachdem von einem der älteren Brunnen auf dem Domplatz das Standbild vom Sockel gestürzt war, beschloß das Domkapitel im Frühjahr 1857 den Bau eines neuen Brunnens vor den Ostteilen des Doms. Man entschied sich für Ekkehard II., unter dem der Bau des ersten Doms erfolgt war, als neue Brunnenfigur. Steinhauermeister Thieme aus Halle und Maurermeister Crato aus Naumburg errichteten ihn unter Verwendung von Teilen eines älteren Brunnens, von dem z.B. spätgotisches Vierpaßmaßwerk stammt.
  • Von der Ägidienkurie (Domplatz) blieb der romanische Kapellenbau erhalten, der wertvollere Hauptbau wurde 1894 abgerissen. Die Kapelle ist ein turmartiger Würfelbau mit Zeltdach aus dem 13. Jh. Die eigentliche Kapelle befindet sich im Obergeschoss.
  • Die Bischofskurie (Domplatz) wurde nach dem Brand von 1532 erst Mitte des 16. Jh. unter dem letzten katholischen Bischof wieder aufgebaut (1581 fertiggestellt). Unter Benutzung älterer Teile der Vorgängerkurie entstand ein schlichter zweigeschossiger Renaissancebau. Im Hof der Kurie steht ein quadratischer Wohnturm. Die unteren Geschosse des wehrhaften Turmes haben starke Mauern mit schmalen Schlitzfenstern. Der ursprüngliche Eingang lag im 2. Turmgeschoss.
  • Die Johanneskapelle (Domfriedhof) stand früher auf dem Hof der Bischofskurie. Sie wurde dort 1861 abgebrochen und auf dem Domfriedhof aufgebaut.
  • Die Othmarskirche (Othmarsplatz) wurde erstmals mit der Erweiterung der Kaufmannssiedlung im 12 Jh. als Vorstadtkirche erbaut und 1208 geweiht. 1690 begann man, den kleinen hölzernen Bau durch die große Steinkirche zu ersetzen, deren Baumaterial zum Teil vom abgebrochenen Georgenkloster stammt. Das Kirchenäußere ist durch die nüchternen Formen des Barock geprägt. Über dem Altarhaus erhebt sich ein achteckiger Turm mit verschieferter Haube und Laterne. Das Innere der Kirche hat ein vor Jahren vorgenommener Umbau völlig verändert. Es entstand ein Bibliotheks- und Verwaltungsgebäude mit Gemeinderaum im Obergeschoss. Sehenswert im Inneren sind vor allem der Taufstein und ein vergoldetes Kruzifix aus der Bauzeit.
  • Die Moritzkirche ist die ehemalige Klosterkirche des 1119 erwähnten und zur Reformationszeit aufgelösten Moritzklosters. Der Kurfüst verkaufte die Klostergebäude 1544 an die Stadt, die alles außer Kirche und Probstei abbrechen ließ. Die Kirche besteht aus einem langen, dreiseitigen Chor und einem zweischiffigen Langhaus. Den Westabschluß bildet die rechteckige Vorhalle, deren Unterteile noch vom romanischen Vorgängerbau stammen. Der spätgotische Kirchenneubau um 1500 war als Wölbekirche geplant und deshalb mit Strebepfeilern versehen. 1705, 1840 und 1877-80 wurden Umbauten an der Kirche vorgenommen, 1840-67 der Nordwestturm erneuert. Die beiden Portale sind Steinmetzarbeiten der späten Gotik. Das bedeutende Triumphkreuz aus dem 13. Jh. wurde 1913 an die staatlichen Museen Berlin verkauft.
  • Maria-Magdalenen-Kapelle (Marienstr.) wurde als Hospitalskirche erbaut und 1144 erstmals erwähnt. Seit dem 14. Jh. hielt man Gottesdienste in der alten Hospitalkirche. Die Reformation setzte ihrer Nutzung als Pfarrkirche ein Ende, sie wurde fortan zu unterschiedlichsten Zwecken, z.B. als Lager und Speicher, genutzt. 1712-30 erfolgte ein Neubau der Kirche als einfacher Barockbau mit festlicher Inneneinrichtung. Durch Restaurierungen 1901 und 1971 erhielt sie ihr heutiges Aussehen. Erwähnenswert im Inneren der Saalkirche sind Spiegeldecken und Stukkaturen vom Italiener Bernardo Bretano (1718). Das Weltgerichtsgemälde an der Spiegeldecke stammt vom Nürnberger Maler Wilhelm Rössel (1727).
  • Ausflugsziele:
    • Steinernes BilderbuchDer Blütengrund ist mit seinen Terrassenweinbergen und Obstgärten eine landschaftlich reizvolle Gegend. Hier sind auch die Gedächtnisstätte von Max Klinger und das 200 m lange steinerne Album (Bilderbuch) zu finden. Außerdem bieten sich dort herrliche Ausblickmöglichkeiten auf das Saale-Unstrutal.

 

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Wandern und Radwandern:

  • Der Bürgergarten am südlichen Stadtrand ist eine über 20 ha große Parkanlage, die 1771 entstand. Obwohl ein Großteil der Anlage im Stil eines Volksgartens gehalten ist, sind keine einheitlichen Gestaltungsprinzipien zu erkennen. Bis 1930 entstandene Erweiterungen wurden im jeweiligen Stil der Zeit angelegt und geben dem Park seine spezielle Eigentümlichkeit. Vom höchsten Punkt hat man einen Ausblick über die Stadt und das Saale-Unstrut-Tal.
  • Die Umgebung von Naumburg ist geprägt durch schroffe Kalksteinhänge im Wechsel mit lieblichen Tälern und sanften Hügeln. Günstiges Klima trug zur Entwicklung der einzigartigen Flora bei. Die Landschaft lädt zu jeder Jahreszeit zu Entdeckungsfahrten und -wanderungen ein.
  • Der Hauptwanderweg Saalfeld - Bad Frankenhausen (Markierung - blauer Querstrich) begleitet von Saalfeld die Saale, verläuft zum Teil gemeinsam mit dem Saale-Rad-wanderweg. Er führt dann durch Naumburg, weiter nach Henne, und dort am linken Saale-Ufer bis zur Mündung der Unstrut, die er in seinem weiteren Verlauf zunächst begleitet, teilweise auch auf den Pfaden des Unstrut-Radweges.
  • Der Rundweg Weißenfels - Eckartsberga - Weißenfels (82 km, Markierung - gelber Querstrich) führt von Naumburg in Richtung Weißenfels über Henne - Eulau - Gosecker Mühle ... oder in Richtung Eckartsberga über Roßbach - Niedermöllern - Burgheßler ...
  • Der "Wethauwanderweg" (82 km, Markierung - lila Querstrich) verläuft von Naumburg über "Neue Welt" nach Wethau - Mertendorf - Beuditz - Großgestewitz ... zur Wethauquelle und über ...Tultewitz - Kreipitzsch - Crölpa - Kukulau - Flemmingen wieder zurück.
  • Der Wanderweg "Saale-Unstruttal" (15 km, Markierung - roter Punkt) führt von Naumburg zunächst in Richtung Roßbach. Dort macht er einen Abstecher zum "Krug zum grünen Kranze", führt zurück nach Roßbach und weiter nach Kleinjena und Großjena. Hinter der Unstrutbrücke bei Großjena geht's nach rechts, dann an der Unstrut entlang bis Henne, wo die Saalebrücke den Rückweg nach Naumburg weist.
  • Der Rundwanderweg über Saalhäuser und Napoleonsstein (19,3 km, Markierung - grüner Punkt) beginnt am Georgentor und führt über Roßbach an den Weinbergen und Saalhäusern entlang nach Bad Kösen zum Kurgarten. Der Rückweg führt über das NSG "Göttersitz", am Napolenonsstein und dem "Krug zum grünen Kranze" vorbei.
  • Der "Hasselbachtal-Wanderweg" (31,3 km, Markierung - blauer Punkt) beginnt am Georgentor und führt nach Roßbach - Kleinjena - über den Scherbitzberg nach Großwillsdorf, weiter über den Hasselberg zum Hasselbach. Dort entlang bis Burgheßler, dann über Obermöllern - Pomnitz - Niedermöllern - "Krug zum grünen Kranze" wieder zurück.
  • Der Wanderweg um Bad Kösen (28 km, Markierung - violetter Punkt) führt von Naumburg über die Schweinsbrücke, am Bismarckturm vorbei, über den Knabenberg zur Rudelsburg oder zur Burg Saaleck. Zurück geht's über Saaleck - Stendorf - Himmelreich - Wilhelmsburg - Nikolausberg - Göttersitz - Napoleonsstein - Fürst-Heinrich-Stein - "Krug zum grünen Kranze" - Roßbach nach Naumburg.
  • Wanderung durch das Saale- und Nautschketal (36, 4 km, Markierung - senkrechte lila Hälfte) beginnt an der Post und führt über Henne - Schellsitz - Felsenkeller - Öbitzschleuse - Leißling - Schönburg - an den Hügelgräbern vorbei nach Gieckau, über einen Wiesenweg nach Gröbitz - Scheiplitz am Waldbad vorbei - am Schöppbach entlang nach Mertendorf - Loischholz - über Steinkreuzweg zurück nach Naumburg.
  • Der Kugelbachtal-Wanderweg (18,3 km, Markierung - senkrechte gelbe Hälfte) beginnt am Theaterplatz und führt über Buchholz zum "Wasserschlösschen", weiter über Neidschütz - Boblas - Wetterscheid, dann an der Wethau entlang über Punkewitz - Mertendorf - Wethau zum Felsenkeller und schließlich nach Naumburg/Grochlitz.
  • Der "Mühlenwanderweg" (ca. 18 km) führt über Schellsitzer Bockwindmühle - mit der Saalefähre zur Neumühle im Kroppental - Bachmühle in Wethau - Mertendorf - Untermühle in Wetterscheidt - Neumühle bei Boblas - zurück nach Naumburg. Die Route ist auch gut für Radler geeignet.
  • Der Radweg durch den westlichen und mittleren Landkreis (43 km, Markierung - senkrechte grüne Hälfte) beginnt bei "Neue Welt" und folgt der Wethau über Mertendorf - Wettaburg - Beuditz, zweigt sich dort und führt als Rundweg über Großgerstewitz - Osterfeld - Utenbach - Seiselitz - Schkölen - Seidewitz - Casekirchen - Meyhen schließlich wieder nach Beuditz. Von dort geht's den gleichen Weg zurück.
  • Der Radwanderweg Naumburg - Eckartsberga (28,3 km, Markierung - rotes Dreieck), verläuft durch Roßbach, am "Krug zum grünen Kranze" vorbei, nach Niedermöllern - Pomnitz - Punschrau - Spielberg - Benndorf - Bad Sulza - Napoleonseichen - Eckartsberga.
  • Der Saaleradweg führt am rechten Saale-Ufer durch den Naumburger Blütengrund. Von Naumburg aus kann man ihn in Richtung Hof über Bad Kösen - Rudelsburg - Camburg ... oder in Richtung Barby über Schönburg - Weißenfels ... befahren.
  • Den Unstrutradweg erreicht man mit Hilfe der Blütengrundfähre. Er begleitet den Fluss über Freyburg - Laucha - Nebra - Memleben - Wendelstein
  • Fahrradverleih am Bahnhof, Tel. 40386
  • Radhaus Naumburg, Naumburg, Bahnhofstrasse 37, Tel. 03445/203119, weitere Stationen in Naumburg am Hauptbahnhof, Nähe Gleis 1, Sport-Schulz, Steinweg (Naumburger Innenstadt)
  • Fahrradverleih Bike-Dom, Marienstr. 1 Tel. 200956

 

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Freizeit und Erholung:

  • Kultur:
  • Sport:
    • Kanustation Blütengrund
    • Bulabana-Sport- und Freizeitbad Naumburg bietet: Attraktionsbecken mit 170 qm Wasserfläche und 85-m-Rutsche, Bodensprudler, Sprudelliegen, Whirlpools, Wasserpilzen, Strömungskanal, Solarien, Saunalandschaft sowie ein 25 m-Sportbecken mit 6 Bahnen und gastronomische Versorgung. Fleminger Weg 156, Tel. 7799-0, Fax 779911, Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-21.30 Uhr, Sa 9-22 Uhr, So 9-20 Uhr
    • Kletterwald Saale-Unstrut, Am Tennisplatz, Tel. 209666
    • Fitness- und Saunastudio "fit life", Michaelisstr. 49, Tel. 701032
    • Reitanlage am Klingenberg
    • Tennis: Tennisclub Naumburg e.V. Neidschützer Str. Tel.: 776063
    • Schiessen: Naumburg/Meyen, Armbrust-und Bogenschützentreff, Tel. 200233,
    • Naumburg-Schießplatz "Henne", Tel. 202630
    • Kreisanglerverein Naumburg e.V., H.-Heine-Str. 17
    • Angelkartenerwerb: Angel -& Armee - Shop Wenzelstr. 37, Tel.: 200470
  • Bade- und Campingmöglichkeiten:
  • Personenschiffahrt:
  • Gaststätten und Unterkünfte
    • Hotel "Zur Alten Schmiede", Lindenring 36-37, Tel. 2436-0, Fax 243666
    • Hotel "Stadt Aachen", Markt 11, Tel. 247-0, Fax 247130
    • Hotel "Stadt Naumburg", Friedensstr. 6, Tel. 739-0, Fax 739555
    • Hotel "Kaiserhof", Bahnhofstr. 35-37, Tel. 244-0, Fax 244100
    • Hotel "Bismarckturm", Sachsenholzstr. 50, Tel. 778023, Fax 778901
    • Gasthaus "Zur Henne", (direkt an der Saale) Henne 1, Tel. 23260, Fax: 232626
    • Gasthaus und Pension "Zum Alten Krug", Lindenring 44, Tel. 200406
    • "Domklause", Herrenstraße 8, Tel. 202574
    • "Ratskeller", Markt 1, Tel. 202063
    • "Thüringer Pforte", Michaelisstr. 52/53, Tel. 778454
    • "Bürgergarten", Bürgergartenstr., Tel. 771807
    • Disco-Bar "Nach Acht", Salzstr. 13, Tel. 201553
    • "Voyage-Café-Bar", Rosa-Luxemburg-Str. 24, Tel. 703202
    • Jugendherberge Naumburg bietet 2-4-Bettzimmer mit Dusche und WC, eigene Sauna, Disko, Grillplatz, Tischtennisplatten, Volley- und Basketballfelder und Großschachplatz, Am Tennisplatz 9, Tel. 5316, Fax 5317, e-Mail: JH-Naumburg(at)djh-sachsen-anhalt.de

 

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Regelmäßige Veranstaltungen:

  • Taubenmärkte (Januar/Februar)
  • Frühjahrsmarkt (März)
  • Mittelaltertage (Mai)
  • Hussiten-Kirschfest mit Peter-Paulus-Messe und Festumzug (letztes Wochenende im Juni)
  • "Naumburger Nächte" - Musiksommer (Juli/August)
  • Weinfest mit Topfmarkt (letztes Wochenende im August)
  • Kirschballfest (Oktober)

 

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Verkehrsanbindungen:

  • Autobahn:
    • A 9 Berlin - Nürnberg (ca. 14 km entfernt)
  • Bundesstraßen:
    • B 87 Weimar - Apolda - Bad Kösen - Naumburg - Weißenfels - Zeitz
    • B 88 Naumburg - Jena - (A 4)
    • B 180 Zeitz - (A9) - Naumburg - Eisleben - Aschersleben
  • Bahnverbindungen:
    • Strecke 551 - nach Teuchern, Zeitz
    • Strecke 560 - nach Jena, Rudolstadt, Saalfeld
    • Strecke 580 - nach Weißenfels, Halle, Leipzig, Bad Kösen, Weimar, Erfurt
    • Strecke 585: Burgenlandbahn - Verbindungen nach Freyburg, Laucha, Karsdorf, Vitzenburg, Nebra
  • Busverbindungen:
    • nach Bad Kösen, Eckartsberga, Laucha, Nebra, Freyburg, Roßleben, Bad Bibra, Weißenfels, Goseck;
    • Stadtlinien, Buslinie zwischen Stadt und Campingplatz verkehrt von Mai-Sept.

 

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Informationen:

 

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nächster OrtNächster Ort flussabwärts (Saale): Schellsitz



© Sabine Spohr 1998 - 2013  03.07.2013