Wundersleben

Unstrut-km 114,6 li Postleitzahl: 99610  Tel.-Vorwahl: 036376

Wundersleben liegt zwischen Sömmerda und Straußfurt am linken Unstrutufer. In der Nähe mündet die Schmale Gera in die Unstrut.

  Geschichtliches    Regelmäßige Veranstaltungen
  Sehenswürdigkeiten    Verkehrsanbindung 
  Wandern und Radwandern    Informationen 
  Freizeit und Erholung    zum Bild 

 

Geschichtliches:

  • Wundersleben wurde 744 im Fuldaer Klosterverzeichnis erstmals erwähnt.
  • Ende des 12. Jh. erscheint in Urkunden eine Adelsfamilie, die sich nach dem Ort nannte.
  • Durch Wundersleben führte einst eine wichtige Heer- und Handelsstraße, die Nahe der Ortschaft mit einer Holzbrücke die Unstrut überwand. Bis 1830 hat es eine Fähre gegeben.
  • Die sogenannte "Thüringer Sintflut" brachte im Jahre 1616 etwa 12 Stunden Regen und Hagel und verursachte große Überschwemmumgen.
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  • 1792 trat die Unstrut zweimal über die Ufer.
  • Als 1815 der Regierungsbezirk Erfurt in 10 Kreise geteilt wurde, kam Wundersleben zum Kreis Weißensee.
  • 1847 wurde die Landstraße Langensalza - Kölleda gebaut und die erste befestigte Straße nach Wundersleben gelegt.
  • Ackerbau und Viehzucht waren die Haupterwerbszweige der Bevölkerung. Dazu gehörten der Anbau von Wein, Öl- und Gewürzpflanzen sowie die Unstrutfischerei. Die Errichtung der Zuckerfabrik in Straußfurt 1871 sorgte auch bei den Wundersleber Bauern für wirtschaftlichen Aufschwung durch Zuckerrübenanbau.
  • Im Jahre 1882 werden 5 große Unstrutüberschwemmungen verzeichnet: am 21. Juli, 24. September, 4. Oktober, 24. November und 28. Dezember. Im März 1915 werden erneut große Überschwemmungen erwähnt. 1926 steht das Wasser ganze 1,50 m auf den Wiesen. Ein weiteres großes Unstruthochwasser wird im Jahr 1936 vermeldet. Erst nach dem Bau des Rückhaltebeckes Straußfurt 1952-57 nimmt die Hochwasserhäufigkeit ab.
  • Am 22.2.1978 ist der Gemeindeverband "Am Staudamm" gegründet worden.
  • Seit 1992 gehört Wundersleben zur Verwaltungsgemeinschaft Straußfurt.

 

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Sehenswürdigkeiten:

    Wandmalerei
  • Die Bonifatius-Kirche wurde 1449 erstmalig genannt. Der heutige Bau stammt aus dem Jahre 1706.

 

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Wandern und Radwandern:

  • Der Unstrutradweg in Richtung Sömmerda führt zwischen Wundersleben und Schallenburg am rechten Ufer entlang. In der Gegenrichtung verläuft die Route durch Werningshausen, Haßleben und Ringleben nach Gebesee.
  • Der Mühlenwanderweg (Gesamtlänge 80 km), an dem Wundersleben liegt, erstreckt sich über Großrudestedt nach Werningshausen, bzw. über Schallenburg, Sömmerda, Weißensee, Schillingstedt, Altenbeichlingen, Battgendorf, Großmonra, Kölleda, Backleben, Ostramondra, Bachra, Rastenberg, Hardisleben, Mannstedt bis nach Buttstädt. Sehenswerte Mühlen sind z.B. die noch in Betrieb befindliche Dreysemühle in Sömmerda sowie die Turmholländerwindmühle in Weißensee, Bockwindmühle in Schillingstedt, Windmühle in Altenbeichlingen und Turmwindmühle in Bachra, die heute Denkmalstatus haben.

 

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Freizeit und Erholung:

  • Gaststätten und Unterkünfte:
  • Gaststätte und Pension "Joachim's Bierstübchen", Florian-Geyer-Str. 8, Tel. 60476, Do-Di geöffnet

 

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Regelmäßige Veranstaltungen

  • Sport- und Dorffest (Ende Juni)

 

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Verkehrsanbindung:

  • Bundesstraßen:
    • B 176 Bad Langensalza - Straußfurt - Sömmerda - Kölleda - Freyburg
    • B 4 Erfurt - Straußfurt - Sondershausen - Nordhausen (ca. 3 km entfernt)
  • Bahnverbindungen:
    • nächster Bahnhof in Straußfurt (ca. 4 km entfernt),
      Strecke 594: Verbindungen nach Weißensee, Sömmerda, Kölleda, Großheringen
      Strecke 601: Verbindungen nach Ringleben, Erfurt, Sondershausen, Nordhausen
  • Busverbindungen:
    • ÖPNV Sömmerda/Weimar-Linie 200 nach Straußfurt, Vehra, Gebesee, Henschleben, Sömmerda
    • ÖPNV Sömmerda/Weimar-Linie 220 nach Straußfurt, Vehra, Gebesee, Henschleben, Sömmerda, Erfurt
    • Regionalbus-Unstrut-Hainich- und Kyffhäuserkreis-Linie 448: nach Straußfurt, Greußen

 

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Informationen:

 

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nächster OrtNächster Ort flussabwärts: Schallenburg



Sabine Spohr 1998 - 2008  08.09.2008